Heute muessen wir leider weiterfahren. Im National Park war es sehr schoen, obwohl Mimi sehr viele blaue Flecken hat, denn sie hat sich immer an ihrem Bett angeschlagen – siehe foto.
Es ging schon um 09:41 los (Phil hat genau die Uhr gecheckt). Mimi hatten einen hightlight heute morgen. Zum ersten Mal mussten wir nicht warten bis der Fuss im Auto war, Mimi konnte ihn selbst hinein bugsieren, ohne aufzuschreien…….
Die heutige Reise ist ca. 390 km lang und es gibt wenig zu sehen am Weg. Mimi lernt langsam aber sicher den Outback kennen, die Parkplaetze haben nicht alle ein Klo. Das ist nicht gut fuer Mimi’s Kloreportage (diese folgt erst nach Ende der Reise). In Ongerup gab es eine Wildblumenausstellung, die haben wir gleich besucht. Es gab ca. 400 verschiedene Wildblumen in einem Blechschuppen ausgestellt und waren alle mit botanischen Namen beschriftet. Mimi hat sich alle Namen gemerkt, vor allem die Banksia kannte sie schon alle von Vorgestern.
Phil hat Mimi ein Geschenk gebracht – Mimi ist erschrocken, dennn sie dachte es waere ein Igel-es war aber ihre „Lieblingspflanze“, eine Banksia Blume (eigentlich verbluehter Samen).
Die Reise ging weiter durch eine trostlose Gegend, es gibt in Ravensthorpe eine Nickelmine und so schaut auch die Umgebung aus. Wir fangen einen wunderschoenen Parkplatz am Strassenrand mit Picnictischen, manche waren sehr rustikal aus Baumstaemmen, doch Mimi bevorzugte den Steintisch. Hier ging der 120 Grad Meridian (= Laengenbreite) durch und ist genau der Platz wo die Uhr 8 Stunden vor Greenwich Meantime ist (= Perth Uhrzeit). Wir haben Mittaggegessen und gerade als wir fertigwaren fing es wieder an zu regnen (die schwarzen Wolken haben uns schon den ganzen Morgen verfolgt und uns schliesslich eingeholt). Dieser picnic platz hatte kein Klo, und deshalb mussten wir in Ravensthorpe einen Klostopp machen. Wir haben es auch gleich gefunden. Unsere Telefonverbindung funktionierte noch immer nicht, und wir haben versucht ueber Telefonzelle unser Zimmer fuer unseren ersten Nullarbor stop (Fraser Range Sheep station) zu buchen – doch leider sind sie fuer das ganze Wochenende ausgebucht fuer eine Hochzeit – leider wird Mimi nicht in einem Shearing Shed uebernachten koennen – das war eigentlich geplannt als hightlight unserer Reise. Auch die Buchung fuer unser letztes Luxusapartment in Esperance gelang uns nicht – auch ausgebucht. Wir fuhren einfach weiter. Endlich liess Phil mich etwas fahren und ich habe natuerlich den ersten Roadtrain erwischt (3 Anhaenger, ca. 56m lang. Es dauerte eine Weile bis ich mich gewagt hab ihn zu ueberholen. Wir kamen ca. um 16;30 Uhr in Esperance an und nach ein paar Telefonate (endlich funktionierte das Handy wieder) fanden wir auch ein schoenes Apartment, wo wir gleich fuer 2 Tage uns eingenistet haben.
Wir haben dann beschlossen heute abend zu grillen und kauften entsprechend ein. Waesche wird gewaschen, Haare werden gewaschen und Mimi hat sogar ein Doppelbett fuer sich alleine zum schlafen. Wir muessen alle unsere Nullarbor Uebernachtungen vorbuchen. Der erste stop wird sein in Balladonia (Einwohnerzahl = 9) : zum Glueck haben wir gebucht,die letzten Zimmer haben wir bekommen. Morgen machen wir einen gemuetlichen Rundgang von Esperance.





















