Archiv für die Kategorie ‘Road to Perth’

Donnerstag – Coolgardie nach Perth

13 September, 2007

Ich bin heute endlich in Perth angekommen – nach 4130 km kam ich um 16 Uhr an.

Coolgardie ist ein Loch! Um 08.30 Uhr bin ich los gefahren, und so sah die Hauptstrasse aus – Peak Hour in Coolgardie.

Die Hauptstrasse von Coolgardie zu Peak Hour

Es was gestern Nacht sehr windig – unglaublich stuermisch. Heute war es nur kalt, und manchmal bewoelkt. Aber heute Nachmittag in Perth gibt es blaue Himmel und nur wenig Wolken.

Die letzte 150 km waren ein bissl schwierig, weil es so veil Verkehr gab – so viel Autos habe ich seit eine Woche nicht gesehen.

Clarissa und Mimi kommen erst um 1800 an von einem Tagesausflug zu den Pinnacles im Norden von Perth. Clarissa schreibt bestimmt was nachher.

Mittwoch – Madura nach Coolgardie

12 September, 2007

Schoen, sonnig und warm, aber dass hat nicht lange gedauert.

Blick ueber Madura

Ich bin auch die laengste gerade Strassenstrecke in Australien gefahren – 147 km gerade aus! Es war nicht flach – kleine huegel gab es auch. Die Strecke faengt in der Naehe von Caiguna an, und hoert auf kurz vor Balladonia. Beide sind nur Roadhouses wo es Benzin, was zu essen, and auch unterkunft, gibt

Nach weniger Stunden war es 25 Grad, aber innerhalb eine halbe Stunde (es war kurz nach 10.00 Uhr) ist es kalt geworden – mehr als 10 Grad kaelter bis auf 13 Grad! Und windig war es auch – der Wind hat den ganzen Tag geblieben, und blaesst immer noch. Und dann hat es angefangen zu regnen – richtig regnen.

Nach mehrerer Stunden sind die Nullabor Plains zu Ende gekommen – auf einmal gab es ploetzlich Baueme – und zwar viele Baueme; und groesserer Huegel auch.

Zwischen Fraser Range Sheep Station (ein Farm) und Norseman, hat es richtig geschuettert. Und genau wo es geschuettert hat gab es 45 km Strassenarbeit. Das heisst nur Schlamm! Das Auto ist jetzt rot vom Sclamm geworden.

Mittagessen gab es in Norseman – Tor zu den Goldfelder. Zu mindest hat es aufgehoert zu regnen. Kurz vor Norseman hab ich endlich mit Clarissa telfonieren koennen. Nach fast 30 Stunden habe ich wieder eine Verbindung.

Von Norseman ist es nur ein kleines huepferl nach (165 km) Coolgardie – wo in den 19 Jh sehr viel Gold gefunden ist.

Morgen fahre ich nach Perth – endlich Clarissa und Mimi wiedesehen! Nur noch 570 km. Ich habe schon mehr als 3500 km hinter mir. Dass ist aber eine Fahrt.

Phil

Dienstag – Ceduna (Sued Australien) nach Madura (West Australien)

12 September, 2007

Ich habe mein Waecher verpasst!. Bin erst um 07.30 Uhr aufgestanden. Bin trotzdem kurz nach 09.00 Uhr los gefahren. Saft und Wasser gekauft dann los. Das Wetter war Heute schoen – keine Wolken, und es war schnell warm. Auch nur wenig Wind – und er kam hauptsaechlich von Sueden – dh. quer anstatt die Gegenrightung wie Gestern. Am Nachmittag war es 27 Grad – mehr als doppelt von Gestern.

Von Ceduna geht es immer Richtung nach Western – durch ein Paar sehr kleine Doerfer nach Yallata wo die Aborigines mal ein Roadhouse hatte – das Roadhouse ist noch da, aber es ist zu. Die Aborigines sind Walkabout gegangen!

Es gibt jede 20 bis 40 km ein Picnicplatz, wo man anhalten kann und sich ausstrecken. Manchmal gibt es ein Tisch, manchmal nicht. Nur sehr wenig haben toiletten, und wenn es eine Toilette gibt, sieht es manchmal so aus!

Toilette am Rastplatz

Ich habe keine Ahnung was die Mimi macht wenn sie so einen Klo sieht!

295 km von Ceduna faengt die Nullabor (heisst „keine Baeume“) Ebene an

Nullabor faengt heir an

Die Nullabor Ebene ist sehr gross – ich schaetze ein bissl mehr als 1000km lang, und sie laeuft von der Kueste 500 oder 600 km Richtung nach Norden.

Man muss auch fuer die Tiere aufpassen.

Vorsicht - Es gibt keine Zaeune!

An der Kueste entlang, die letzte 90 km oder so bevor die Sued Australischen/West Australischen Grenze, gibt es lauter Ausichtspuenkte wo man die schoene Kueste sehen kann.

Die Wunderschoene Kueste

Es gibt Wale in der Grosse Australischen Bucht zwischen Juni und Oktober, und ich habe Heute auch einen Wal tatsaechlich gesehen. Nur kurz – und dann war er weg. Ich konnte es auch nicht fotografieren.

Die Wunderschoene Kueste - Richtung nach Ostern

Schon wieder an der Grenze gab es Quarantine. Ich habe diesmal aber Birnen und Bananen geschmuggelt!

Manchmal gibt es eine Flugzeuglandebahn auf der Strasse. Die sind 1500 m lang – das die Royal Flying Doctor Service im Not landen koennen.

Flying Doctor Landebahn - einfach auf der Strasse

Heute abend bin ich in Madura – circa 190 km von der Grenze. Es gibt keine Telefon oder Internet Verbindung. Ich habe aber alles geschrieben dass ich Morgen in Coolgardie  alles „Uploaden“ kann.

Madura Oasis Motel und Camping Platz

Morgen (Mittwoch) fahre ich weiter Richtung Norseman und Kalgoorlie – noch mal 700 km. Ich habe vor in Coolgardie zu uebernachten. Mal sehen.

Bis spaeter

Phil

Montag – Adelaide Nach Ceduna

10 September, 2007

Montag – Adelaide Nach Ceduna

Ich musste Clarissa alleine in Adelaide hinterlassen, und 788km nach Ceduna, fahren. Clarissa fliegt nach Perth wo Mimi um 17.30 (Perth Zeit – 2 Stunden hinter Sydney) ankommt. In Adelaide hat es geregnet, und ziemlich kuehl war es auch. Ab und zu gab es Regenshauer, und dann auch ein bissl Sonne. Erste stop war Port Augusta, 319 km Noerdlich von Adelaide. Kurz hinter Port Augusta gibt es eine Abzweigung – entweder Rechts nach Darwin, oder Links nach Perth.

Ich denke Links nach Perth!!

Schild in Port Augusta

Von dort, nach Western Richtung Iron Knob, und weiter nach Ceduna. Es war sehr windig – ungefaehr 50 kmh schaetze ich – und auch die ganze Zeit in der Gegenrichtung. Ich habe an der Strassenrand angehalten zum Mittagessen – zu der Zeit war es vielleicht 19 Grad. 20 Minuten nach dem Mittagessen was es nur 13 Grad und hat auch geschuettert.

Ich bin durch Kimba durchgefahren – Kimba ist das Mittelpunkt zwischen Ost und West.

Kimba

Das ganze Nachmittag gab es mal Regen, mal Sonnenschein, aber es war die ganze Zeit sehr windig.

Ich kam in Ceduna um 1730 an. Ceduna liegt am Meer – an der Nord-Ost Kueste vom Grosse Australischen Bucht.

Morgen fahre ich nur 560km nach Madura in West Australien – eine kurze Strecke.

Clarissa ist in Perth gut angekommen – hab noch nicht gehoert wie es mit der Mimi ging.

Bis Morgen

Phil

Sonntag – Fahrt nach Adelaide

9 September, 2007

Nach einem leckeren Abendessen und eine gute Flasche Brown Brothers Rotwein, haben wir gut geschlafen. Um 7 Uhr gab es Fruehstueck und um 8 Uhr waren wir schon unterwegs. Ein frisher Morgen bei 12 Grad aber einwunderschoener blauer Himmel. Die Hay Ebene war zum Teil eine trostlose Gegend mit Salzmarsch und anderseitswo irrigiert wird, riesengrosse Weizenfelder.

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Schwaerme von Galahs (Papageinart mit Rosa Bauch) waren am Strassenrandund flogen weg als wir vorbeikamen – leider konnte ich nur 4 erwischen mit der Kamera.
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Auch Emus haben wir etliche gesehen, wie auch die ueblichen Kangaroos die dem Verkehr zum Opfer fallen, obwohl es kaum
Verkehr gibt, hauptsaechlich Doppel-LKWs mit Vieh (Schweine und Schafe).

Von Hay gings durch Victoria nach Suedaustralien, wo wir an der Grenze bei Pinnaroo diesmal gestoppt wurden – es war diesmal Ernst mit der Quarantaene und wir mussten unser Obst and Gemuese entweder abgegen oder auf der Stelle essen. Da es schon12:30 war haben wir einen Mittagsstop gemacht, leider nicht ein idylischer Platz in der Sonne am Ufer des MurrayRivers, nein – das Bild sagt alles…..
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pinnaroo-lunch.jpg

Ausserdem war es saukalt , der Wind hat geblasen und rundherum bildete sich ein Gewitter.Ohne grossse Pause gings weiter und da wir sehr gut vorankamen, haben wir einen Stop gemacht in Hahndorf – ein historishes deutsches Dorf, ca 20 km entfernt von Adelaide. Dort haben aufgestockt an Mettwurst, Pfefferoni und deutschem Brot, damit Phil auch was zum knabbern hat, wenn er die grosse Reise durch den Nullarbor antritt.
hahndorf-cafe.jpg

Ausserdem haben wir schnell ein Zimmer in Adelaide gebucht, last minute bookings zum Sonderpreis, doch diesmal war der Minipreis auch ein Minizimmer, Mama wuerde nicht in das Badezimmer hineinkommen.
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Ausserdem ist the airconditioning kaput und gerade heute wurde es 25 Grad in Adelaide.Waren um 17:00 hier, eigentlich war es 16:30 Adelaide Zeit. Heute abend regnet es und morgen soll es in Perth 5 – 17 Grad werden. Gehen schoen Abendessen in der Rundle Mall, wo die besten Restaurants von Adelaide sind.

Morgen frueh faehrt Phil allein los bis nach Ceduna ca. 760 km . Dienstag ist erster stop im Nullarbor , Mittwoch wird er schon in Coolgardie sein (Gold gegend) mit Ankunft in Perth am Donnerstag Abend. Ich freue mich schon auf Mamas Ankunft morgen abend. Melde mich erst wieder am Donnerstag oder Freitag, denn Phil wird Laptop behalten.

Samstag – Abfahrt von Sydney

8 September, 2007

Um 08:30 ging es los von St Ives – leider regnet es noch immer …

Die Reise ging ueber Goulbourn, Gundagai, Tarcutta, Gumley Gumley, Wagga Wagga, Narrandera, Waddi bis nach Hay (hier gibt es viele Heuhaufen). Wir sind um 16:30 angekommen und uebernachten heute im Comfort Inn Motel (die haben wireless ungeschuetzt, und so koennen wir umsonst bloggen).

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Unser Motel in Hay

Die Hay Plains ist eine Ebene im Ausmass von 4,400,000 ha = eine der flachsten Gebiete der Erde (das stimmt es war eine ziemlich trostlose Gegend…) Das Dorf schlaeft auch schon um 16:30 am Samstag, nicht einmal die Tankstellen hatten geoeffnet!

Bis nach Gundagai gab es Regen und ca. 10 Grad, in Gumley endlich etwas Sonnenschein, rechtzeitig fuer unser erstes picnic.

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Mittagessen in der Naehe von Gumly Gumly

Das bestand aus all den Ueberresten vom Eiskasten ( ein schoener Salat mit geraeuchtern chicken, avocado und parmesan wie auch ein gutes Brot von unserem Deutschen Baeker). Die Temperatur stieg dann bis auf 22 Grad so um 15:00. Unser einziges Hindernis waren the Kuehe hinter Wagga Wagga.

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Eine war sogar sehr mutig ….

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Zum Glueck hatte es nicht das gleiche Schicksal wie soviele arme Kangaroos die wir am Strassenrand gesehen haben ( mindestens 20+)

Ausserdem mussten wir unser gutes Obst in die Tonne werfen in Narrandera, wegen „fruit flys“. Es gab soviele Fliegen um die Tonne, die dann in unser Auto flogen, und wenn wir aufgehalten worden waeren, haetten wir erst die fruit flys dabei gehabt sogar ohne unser Obst. Ich war aber schlau, denn ich habe die Mandarinen und Kiwis einfach geschaelt und nur die Schalen weggeworfen.

Insgesamt haben wir heute 760 km zurueckgelegt genau den halben Weg nach Adelaide. Morgen gehts bis Adelaide, wo ich dann meinen lieben Mann verlassen werde und er wird dann alleine weiterfahren ueber den Nullarbor.