Archiv für die Kategorie ‘Margaret River’

Freitag – Margaret River nach Pemberton

21 September, 2007

Puenktlich um 07:30 ging wieder unser Wecker los, Mimi war aber schneller, sie war schon im Bad. Fruehstuecken, Autopacken, Brot beim Baecker holen fuer unser picnic lunch (geplannt im idylischen „Heartbreak Trail“ nahe zum Bicentennial Tree (75m hoch) und schon waren wir wieder unterwegs. Der erste Blick aus dem Fenster in der Frueh kuendigte blauen Himmel an, doch als wir uns auf die „highway“ machten, war der Himmel schon wieder grau. Es dauerte nicht lange bis die dicken schwarzen Wolken wieder Regenschauer brachten, leider nicht genug zum Autowaschen. Aber da wir auf dem Weg zum Wasserfall waren, hatten wir gleich ein Vorspiel vom Wasser und mit Sicherheit wuerden wir auch Wasser sehen am Wasserfall (oft in Australien sind die Wasserfaelle trocken).

Unser erster stop war Beedelup Falls – ein schoener Mimi freundlicher Spaziergang zum Wasserfall.

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Und dann mussten wir den Baum mit 24m Durchmesser finden – diese Wanderung machten Phil und ich alleine, denn es war ein langer Weg durch „gatschigen Wald“, ausserdem fing es wieder an zu regnen. Ausserdem war eine Warnung angeschrieben, es gibt Raeuber in der Gegend. Wir haben also Mimi zurueckgelassen, damit sie auf das Auto aufpasst und die Raueber verjagt. Enttaeuscht waren wir, denn der Baum war nur 2.4 m Durchmesser, aber durchgehen konnte man schon.

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Da es bereits 12:30 war und der Regen immer staerker wurde, mussten wir unser idylisches picnic ad acta legen, und fuhren direkt nach Pemberton, denn um 14:00 wollten wir ja die Zugfahrt durch den Wald machen. Wir haben also ein Sandwich Cafe gefunden und Mittaggegessen (Mimi hat ihr lieblings sandwich bestellt, und wir hatten chilli chicken wraps). Der Regen wurde immer staerker, richtiger Salzburger Schnuerlregen, wir haben schon umgeplannt fuer den nachmittag.

Doch als wir fertiggegessen haben, kam die Sonne raus, blauer Himmel – also Zug fahren. Die Fahrt dauerte fast 2 Stunden und ging durch riesengrosse Karriwaelder hindurch, mit 2 stops am Weg – einer davon mit einer kleinen Waldwanderung zu einem 300 jahre alten Karribaum.

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Mimi ist tapfer marschiert, trotz steifem Knie. Unser Fahrer erzaehlte uns viel ueber die Geschichte der Umgebung, und am Rueckweg gab es einen Witz nach dem anderen, nicht alle haben wir verstanden.

Danach fuhren wir zum Gloucester Tree, ein 65 m hoher Baum, denn die Feuerwehrleute verwenden um Buschfeuer zu finden (der Bicentennial Tree wird auch dafuer benuetzt). Diesen Baum kann man beklettern – natuerlich ist Phil bis hinauf geklettert – fuer mich war es zu hoch.

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Unser Motel fuer die Nacht haben wir auch gleich gefunden, etwas einfacher eingerichtet als bisher, aber wir haben viel Platz. Keine ordentliche Couch aber 3 Fernseher, einen in jedem Schlafzimmer und einen im Wohnzimmer – wir haben meist weder Zeit noch Lust zum Fernschauen. Kochen heute abend einfaches Essen Pasta fuer uns, Mimi macht sich eine Suppe.

Morgen geht es weiter zum naechsten Stop via der Kueste (weitere Moeglichkeiten wieder Wale zu sehen) nach Walpole – dort fuehren wir die Mimi auf den Giant Tree Top Walk…(Bilder folgen)

Donnerstag – Waltag

20 September, 2007

Um 05:30 laeutete mein Telefon – ich dachte vielleicht ruft Sascha oder Yuri an, aber es antwortete keiner, 10 Minuten spaeter laeutete es wieder und wieder war keiner dran , beim dritten Mal drehte ich das Licht auf, und merkte es war der Wecker am Telefon (vor einer Woche waren wir in den Pinnacles) – ich hatte vergessen mein Telefon umzustellen. Wir konnten aber bis 07:30 schlafen, bevor wir aufstehen mussten fuer die Walfahrt.. Also dann riefen wir an und es war bestaetigt, endlich konnten wir die Walfahrt machen..

Mimi war froh, dass sie einen halben Tag fuer sich hatte. Wir fuhren die 50km zurueck nach Dunsborough – brauchten nur eine halbe Stunde. Wir waren ca. 30 Leute auf dem Catamaran auf der Suche nach Wale. Obwohl die Sonne endlich heute herauskam und der Wind sich beruhigt hatte, war das Meer noch relativ rauh.

Die Bilder zeigen Euch, dass wir Erfolg hatten, wir haben Wale gesehen = Buckelwale, so nahe am Boot man konnte sich fast angreifen… Ein erfolgreicher Tag ..

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Unser Wahlschiff!

Sehr windig war es!

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Aber Wale haben wir doch gesehen!

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Zuerst ein Blick

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Manchmal gab es zu sehen 2 oder mehr Wale zusammen
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Es ist immer schoen die Flossen zu sehen

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Der Wal blaest

Am Rueckweg, regnete es und dann kam die Sonne raus und dann regnete es wieder. Mimi hat einen Spaziergang gemacht durch den Ort von Margaret River – hatte Glueck, dass sie vor dem Regen zurueckkam, denn wir hatten die Schirme alle im Auto.
Habe gestern vergessen zu schreiben, dass uns fast ein Riesenkangaroo ins Auto gesprungen waere, als wir auf der Suche nach Walen waren. Es hat uns ganz schoen erschreckt – zum Glueck hat es uns vermisst.

Unser Walfahrt, dauerte 2 1/2 Stunden, wir waren ca. um 14:00 Uhr wieder in Margaret River, holten Mimi ab und fuhren dann zur suedlichen Spitze zum Cape Leeuwin Leuchtturm – wo der Indische Ozean und der Suedliche Ozean sich treffen – natuerlich konnte man keine Linie sehen (die Australischen Quarantaene Behoerden koennen diese Grenze also nicht bewachen….)

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Cape Leeuwin Leuchtturm
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Leider gab es keine Wale zu sehen fuer Mimi. Das Meer war auf einer Seite schoen calm, und auf westlichen Seite noch sehr rauh und windig, wir haben schon bald genug vom Wind (besonders Mimi, denn Ihre Frisur ist immer zerstoert..)

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Ein Wasserrad – jetzt verkalkt – es geht nicht mehr

Die Sonne kam aber doch wieder raus und wir konnten etwas zurueck vom Meer an der Flussmuendung unser „afternoon tea“ haben, von Wind und vom Regen (der es doch wieder nicht lassen konnte) geschuetzt haben wir Kaffee und carott cake genossen – eine Moewe belaestigte uns die ganze Zeit fuer einen Bissen, Mimi haette sie auch gleich gefuettert, doch ich habe es ihr nicht erlaubt, sonst haetten wir die ganze Moewenkolonie dort gehabt, die Moewe war ausserdem auch schon zu dick und konnte kaum noch fliegen – wegen Ueberfuetterung von den Touristen.

Am Rueckweg stoppten wir bei Coles (supermarkt) fuer Abendessen – heute haben wir selbst wieder gekocht, denn in Margaret River haben kaum Restaurants offen zu dieser Jahreszeit. Nach dem Essen haben wir unsere Route fuer Morgen geplannt – nach Pemberton, wo wir einige National Parks, einen Riesenbaum (75m) besteigen werden (ich glaube, Phil wird ihn alleine besteigen), und eine Reise durch den Wald mit Dampflok machen werden. Bericht folgt morgen …

Mittwoch – Busselton nach Margaret River

19 September, 2007

Heute geht die Reise weiter in den Sueden. Doch zuerst muessen wir Mimi die beruehmte Busselton Jetty, die 2 km lang ist, zeigen.

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Wir haben zwei Bilder von der Jetty zusammengenaeht, aber es ist leider nicht perfekt

Dann mussten wir Brot fuer unser Mittags picnic besorgen. Da Mimi die Wale noch nicht gesehen hat, haben wir eine Route gewaehlt mit Stops fuer Whale watching – doch leider war es noch stuermisch am Meer und die Wale haben sich versteckt. Es war jedoch schoen den wilden Ozean zu sehen. Am Weg gab es ein altes Homestead zu besichtigen, leider nicht geoffnet wochentags, doch es gab einen schoenen Wanderweg (extra fuer Mimi ausgelegter Weg aus Stein und Holz) der zu einem kleinen Wasserfall und Grotte fuehrte.

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Es war ein schoener Spaziergang (30 Minuten angeschrieben, wir haben ca 45 Min gebraucht). Am Weg gab es wieder die schoenen weissen Lilien.

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Wie auch ein paar Lizards, die sich in dem kurzen Augenblick von Sonnenschein, schnell gewaermt haben.

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Jetzt hatten wir schon Hunger, doch den picnic Platz auf der Karte gab es nicht und so mussten wir dann auf dem Info Parkplatz fuer den Karri Wald halt machen, es war schon 14:00 Uhr und Mimi musste was essen. Haben also ein improvisiertes picnic gemacht. Es gab uebriggebliebenes chicken von gestern Abend, Kaese , Tomaten, Avocado und dann natuerlich einen warmen Kaffee, denn leider war es wieder bewoelkt, obwohl wir geschuetzt waren vom Wind, durch die grossen Karri Baeume – diese ragten bis zu 60 meter hoch.

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Karri Wald

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Mimi sieht nicht so bequem aus!

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Das Mittagessen im Wald

Gestern hatte unser Aborginal Guide uns erzaehlt von einer Strasse mit vielen alten Grasbaeumen, diese war ganz in der Naehe von unserem lunch stop – es gibt unglaublich viele grosse Grasbaeume ( blackboys genannt, wegen dem schwarzen Stamm). Sie wachsen nur 1 cm pro Jahr und wie schon frueher erwaehnt, sind sau teuer in den Gaertnereien in Sydney. Wir haben sie getauft Familie Cousin ITs (fuer unsere Generation, die noch die Adams family kennt).

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Riesen Grasbaeume

Dann kamen wir zu einem lookout, wo der Indische Ozean und der Suedliche Ozean zusammen kommen – die Ozeane sind wirklich verschmolzen – es war nebelig vom Regen und man konnte den Suedlichen Ozean gar nicht sehen, nur ahnen. Da es schon spaet war, 16:30, beschlossen wir Richtung Unterkunft zu fahren fuer die Nacht.

Unser Apartment in Margaret River ist riesengross , unten sind die Schlafzimmer und oben ist Kueche, Ess und Wohnzimmer. Fuer Morgen haben wir Whale Watching gebucht -hoffentlich ist das Wetter endlich gut dafuer, versuchen schon seit ein paar Tagen. Mimi kann sich in der Frueh ein bisschen ausruhen.

Am nachmittag gehts dann an die suedliche Spitze nach Augusta, wo wir dann wirklich die beiden Ozeane sehen koennen, wie sie zusammenkommen, vielleicht auch ein paar Wale…..Abendessen finden im Dorf war gar nicht einfach – es gab nur 2 Restaurants die offen waren – wir hatten Pizza mit Margaret River Rotwein (gestern gekauft bei der Weinkost) – war aber ganz gut. Hoffentlich gibt es Morgen ein paar tolle Walfotos, von unserer Walfahrt ….

Dienstag – Busselton

18 September, 2007

Obwohl die Nacht ruhig war, fing der Sturm Morgens wieder an. Nachdem wir wieder um 07:30 Uhr aufgestanden sind, damit wir eventuell die Delphine sehen koennen, haben wir festgestellt, dass der Tag wieder unbestaendiges Wetter bringt. Wir beschlossen deshalb indoor activities zu suchen und gingen ins Touristinformation office um festzustellen was man an so einem miserablen Tag hier machen koennte. Ein Aboriginal Centre hat uns interessiert und so machten wir uns auf dem Weg dorthin.
Einen Abstecher nach Canal Rocks mussten wir machen – die Bilder deuten nur an wie stark der Wind war.

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Die Wellen wurden immer groesser und kamen zum Teil ueber die Bruecke, Mimi hatte Angst und wollte nicht soweit vor gehen.
Mir taten auch die Ohren weh nach einer Weile, denn der Wind hat so stark geblasen. Phil verlor mal seine Kappe und ich hatte schon Angst dass er auch davongeblasen wird. Fuer diesen Aussichtspunkt braucht man den Sturm fuer das „Erlebnis“, der wilde Ozean….

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Die Bruecke, von oben, siehst du wenn du richtig anschaust

Wir hatten Glueck, der Regen wurde scheinbar vom Wind weggeblasen. Am Aborginal Centre haben wir eine „Bush Story Tour“ gemacht, wo uns erklaert wurde wie die Aborigines in Harmonie mit der Landschaft leben. Den Grasbaum (siehe Foto von gestern) verwenden sie fuer ihre Haeser zu bauen (die alten vertrockneten Straende fuers Dach), Essen gibts im Stamm = leckere Witchity Grubs (kosten in Perth im Restaurant als Vorspeise $60) und Medizin (vergesse welcher Teil dafuer verwended wird). Ein Baum war der Peppermint Tree, die Blaetter schmecken wirklich nach Pfefferminz, dann gab es sogar einen Baum woraus sie Plastik machen (Harz vom Baum mit Kangaroo poo = plastik um ihre Waffen zu machen). Die Jagd auf Possum wird gestoppt wenn gewisse Baeume bluehen, denn dann haben die Possum babys (sie essen naemlich nur weiblichs Possum , die schmecken besser als die Maenchen). Wenn der Grasbaum blueht, dann kommen die Groper (grosser Meeresfisch) nahe zur Kueste, sie gehen dann fischen, meistens kriegen sie Durchfalll wenn die Fisch und Krebs Saison beginnt , dafuer gibt es aber wieder Baeme (auch der Pfefferminz Baum) welche der Verdauung helfen. Es war wirklich sehr interessant , wir haben auch etliche (Busch)-Orchideen gesehen, wie auch andere Pflanzen, welche die Aborigines verwenden in ihrem taeglichen Leben.

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Es war schon Mittag und wir da wir optimistischer Weise unser picnic gepackt haben, konnten wir dann mitten in diesem schoenen Wald mit den Grasbaeumen (die es hier zu Millionen gibt) ein schoenes picnic machen – doch es war kalt, sogar der Phil hat gefroren (kein Wunder, denn er hat immer nur seine Kurze Hose an und wie immer keine Socken …).

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Nach diesem Naturerlebnis ging es zurueck zur Zivilisation und wir haben Weinkost gemacht. Mimi hat nur der teure Wein ($90.00 pro Flasche) geschmeckt .. aber den konnten wir uns nicht leisten. Haben etwas Wein eingekauft, fuer die Reise, und auch eine Kiste nach Sydney schicken lassen. Unser letzter Stop fuer den Tag war die Margaret River Cheese Factory – dort war die Frau so unfreundlich, normalerweise haette ich nichts gekauft, doch wir brauchten Proviant fuer die naechsten picnics. Mimi hat sich ein Milkshake gekauft und natuerlich auch Kaese.

Der Tag war also trotz schlechten Wetters ein Erfolg. Heute Abend, habe ich die Spiesse im Ofen gegrillt, damit Phil nicht wieder in der Kaelte stehen musste, er hat lieber Fotos aufgeladen fuer Euch,es kommen noch mehr, doch das internet ist hier sehr langsam, die Verbinding wird vielleicht immer ein bisschen schlechter jetzt, wo wir uns mehr und mehr der Zivilisation entfernen. Mimi geht es recht gut, ihr Fuss ist noch immer sehr geschwollen und tut weh, aber wir muessen halt Ruecksicht nehmen. Morgen fahren wir weiter Richtung Sueden ….

Montag – Busselton

17 September, 2007

Mimi hat heute gestreikt, sie braucht einen Ruhetag um sich wieder schoen zu machen, Haare, Naegel etc. Es hat die ganze Nacht gestuermt und so konnten wir unsere geplannte Whale Watching Tour nicht machen, es war wegen Sturm abegesagt. Als erstes mussten wir einkaufen gehen: Brot, Milch, Abendessen fuer die naechsten zwei Naechte (wir wollen Grillen), Getraenke und Eier fuer Mimi’s Fruehstueck.

Am Weg haben wir uns die beruehmte Busselton Jetty angesehen, 2 km lang, wo am Ende eine Underwater Observatory ist (es faehrt ein kleiner Zug raus, also OK fuer Mimi – eigentlich nicht – wir haben festgestellt dass der zug faehrt zur Zeit nicht mehr). Aber leider ist es zu stuermisch und sie haben geschlossen. Auch wird es in den naechsten Tagen nicht besser, denn es braucht eine Weile bis sich das Meer beruhigt(na ja, Mimi war ja auch schon am Barrier Reef, da hat sie schon die Korallen und bunten Fische gesehen, Sascha kann sich sicher noch erinnern).

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Busselton Jetty

Wir haben das shopping ins Zimmer gebracht und haben gemeinsam Mittag gegessen. Mimi hat in ihrem Eifer gleich alle 6 Eier gekocht (eigentlich wollte ich Morgen ein weiches Ei zum Fruehstueck). Nach dem lunch musste Mimi sich noch weiter pflegen. Wir haben die Gegend erforscht, damit wir wissen was wir Mimi zeigen koennen.

Wir fuhren in den Leeuwin-Naturaliste National Park, wo es in Cape Naturaliste eine Walbesichtigungsplatform gibt (nach ca. 20 Minuten gehen) – obwohl die schwarzen Wolken uns wieder bedrohten waren wir mutig und wanderten zur Platform – es gab viele schoene Wildflowers am Weg (hier blueht alles im Moment) und als wir an der Platform ankamen, kam auch langsam die Sonne raus.

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Phil sitzt auf der Gelaende

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Blick von der Platform

Wir hoerten ein Geschrei und als wir auf die Felsen runter blickten, bewegten sich die dunklen Steine – es waren Seerobben, ungefaehr 10 – 15 tobten im Rockpool herum und spielten miteinander.

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Sogar das Meer beruhigte sich langsam und …………wir haben Wale gesehen …………..

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Ein Buckewal springt vom Wasser

Sie waren zwar ca. 1 km weg (deshalb sieht man nicht soviel am foto, aber sie haben uns oft zugewunken mit ihren Flossen , es waren Humpback Whales.

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Die Wale haben „gewunken“ mit den Flossen

Zu dieser Jahreszeit, wandern die Wale mit ihren babys wieder Richtung Antarctic, ganz Nahe zu dieser Kueste, wo sie sich von der langen Wanderung ausruhen (sie kommen von Norden Westaustraliens)- es gibt Blaue Wale (die groessten Wale/Tiere der Welt), Humpback Wale und Southern Right Wale, wir hoffen, dass wir auf unserer Reise noch mehr sehen werden, und dass auch Mimi welche sehen kann, denn sie wird nicht mehr Bootfahren koennen.

Auf dem Weg gab es viele Grasbaeumen die Strasse entlang.

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Wir mussten dann auch noch Wein besorgen fuer unser Abendessen. Kein Problem denn es gibt in dieser Gegend ca. 99 Wineries zum Weinkosten. Obwohl es schon spaet war, und die Strassen Schilder uns verwirrt haben, haben wir die erste Winery auf unserer Liste gefunden und Wein gekostet und gleich gekauft. Die Winery lag auf einem kleinen See und hatte auch ein Restaurant.

Als wir ans Zimmer zurueckkamen lag Mimi ausgebreitet auf der Couch mit ihrem Buch und war eingeschlafen, sie hatte einen gemuetlichen Pflegetag. Mimi und ich haben dann einen Spaziergang gemacht durch den Resort bis an die Beach, denn die Sonne war noch immer da, muss man ausnuetzen. Es gibt einen schoenen Weg entlang der beach und das Meer hatte sich ganz beruhigt. Hatten also Hoffnung auf schoenes Wetter fuer Dienstag. Es ist aber schnell abgekuehlt und wir haben deshalb den armen Phil rausgeschickt zum Grillen waehrend wir in der Kueche Kartoffel und Salat zubereitet haben fuer unser Abendessen. Der Phil kam ewig nicht zurueck – das Gas BBQ funktionierte nicht sehr gut, doch er hat die Steaks trotzdem perfekt gegrillt. Essen hat allen gut geschmeckt. Zur Nachspeise gab es frische Erdbeeren, jetzt hier in Saison. Der Wein hat auch gut geschmeckt.

Heute ist canasta abend – nach einem Probespiel, damit wir uns alle wieder erinnern wie es geht, haben wir dann bis um Mitternacht Karten gespielt – obwohl es aussah als ob Mimi gewinnt, hat Phil dann doch gewonnen, ganz knapp.