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Sonntag – Fremantle nach Busselton

16 September, 2007

Heute Nacht, gab es ein kleines Konzert – Mutter hat gesungen,vielleicht hat sie die Aliens gesehen, von denen ich letzte Nacht getraeumt habe? Nein, Mimi hat von Sophie getraeumt, wollte sie rufen, ist aufgewacht – es war lustig. Um 07:30 ging der Alarm los. Phil hat us getrickt, damit wir auch rechtzeitig aus dem Haus kommen (es war ausgemacht 08:00 aufstehen).

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Wir haben am Balkon gefruehstueckt, mit schoener Aussicht aufs Pool, aber leider hat man auch ein Parkhaus gegenueber hingebaut und somit die Ausssicht ein bisschen ruiniert. Phil hat schnell noch ein paar Fotos vom Hotel gemacht auf besonderen Wunsch von Mimi (fuer Sascha)

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Blick vom Balkon ueber das Swimming Pool

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Esplanade Hotel

Der Himmel war blau, der Wind hatte sich ein bisschen gelegt, und wir hofften auf einen schoenen Tage. Unser erstes challenge war das Auto besser zu packen, damit Mimi besser ein und aussteigen kann. Wir haben naemlich Zimmer, Kueche, Kabinett dabei, alles was man braucht um einen schoenen Urlaub im Outback zu machen (die halben Sachen musste ich schon zu Hause lassen, denn sonst haetten wir Mimi’s Koffer gar nicht ins Auto gebracht.

Bevor die Fahrt begann mussten wir jedoch noch ein Museum besuchen – das Shipwreck Museum – die Hollaender haben im 17 Jahrhundert einige Schiffe Richtung Batavia = Jakarta geschickt um Gewuerze zu handeln. Sie aenderten die originale Route und segelten ueber die Roaring Forties nahe zur Antarctic wo der Wind sie gut vorantrieb und mussten dann links ab, Richtung Norden nach Jakarta. Oft haben sie sich geirrt und sind zu spaet abgebogen – und stiessen dann auf Riffs nahe der Westaustralischen Kueste. So gibt es einige Wracks – eines die „Batavia“ haben sie aus dem Meer gehoben, die wenigen Planken die uebrig waren und auf sehr kostspielige Art rekonstruiert und ins Museum gestellt.

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Batavia Wrack

Haben uns ca. 2 Stunden im Museum aufgehalten bevor wir uns Richtung Sueden auf den Weg machten. Unser erstes Ziel haben wir nicht rechtzeitig fuer lunch erreicht und haben deshalb in einem Roadhouse mittag gegessen. In Bunbury waren wir um ca. 15:30; dort wollten wir im Dophin Discovery Centre die Delphine bewundern, doch es war geschlossen. Ich rief an im visitors centre und die sagten mir es waere schon „after hours“ und ausserdem Sonntag und sie sind geschlossen (man merkt wir sind in WA). Gegenueber war ein kleiner Mangrove walk , wo wir einen kleinen Spaziergang machen konnten, die Sonne war raus, doch die dicken schwarzen Wolken, warteten schon wieder auf uns. Gerade geschafft haben wir es wieder zum Auto bevor der Regen kam.

Auf dem Weg nach Busselton fuhren wir durch einen alten Tuart Forest (Art von Eucalyptus Baum) ca . 3-400 jahre alte Baeume,
doch wir wurden ueberrascht von Millionen von weisen Lilien im Wald, wie Unkraut wachsen sie – beim Stop wurden wir dann auch gleich von Moskitos ueberfallen, lange konnten wir die Lilien nicht bewundern, die hier als Unkraut angesehen werden. (in Sydney kosten diese Unkraut Lilien mindestens $15 fuer nur ein paar Blumen).

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Wir kamen hier in Busselton um ca. 17:30 an und haben es uns gleich gemuetlich gemacht in unserem schoenen Apartment. Abendessen gab es hier im Cafe (Lasagne und Margaret River Wein), denn das Hauptrestaurant ist am Sonntag geschlossen. Der Sturm, der uns schon seit Tagen verfolgt, war auch wieder da. Nach dem Essen habe ich mir ein Spa Bad gemacht, wir haben auch 2 Ladungen Waesche gewaschen und getrocknet.

Samstag – Fremantle

16 September, 2007

Heute Morgen haben wir schnell unser Blog updated, damit Ihr endlich die Fotos auch anschauen koennt. Es ging deshalb erst um 10:00 Uhr los vom Hotel auf ein Fremantle Fruehstueck im bekannten Capuccino Strip. Nach einem schoenen Fruehstueck fing die Fremantle Tageswanderung an. Erst ueber die High Street, wo es viel schoene alte restaurierte Gebaeude gab, auch einige schoene Galerien.

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High Street

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P & O Hotel – High Street

Weiter zum Round House, wo wir genau um 13:00 rechtzeitig zum „Abschuss“ der Kanone ankamen – der Kanonenschuss ( Timeball) war fuer die Schiffskapitaene gedacht um ihre Uhren genau einzustellen fuer die Navigation. Es gab viele hohe Stufen, die fuer Mimi ein bisschen anstrengend waren, doch sie hat es auch geschafft).

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Round House

Dieses Round House war auch mal ein Gefaengnis gewesen fuer die convicts, es ist ausserdem das aelteste Gebaeude in Westaustralien und wurde nur erhalten, weil der Harbourmaster die Demolierung gestoppt hat, denn sonst haette er den Windschutz verloren fuer sein Haus. 1891 begann man den Hafen von Fremantle zu bauen, ein Ingenier wurde aus NZ geholt ( CY O’Connor). Unter dem Roundhouse gab es einen Tunnel (gebohrt durch das Kalkgestein ) fuer die Walfaenger , damit sie die Wale vom Meer ans Land bringen konnten.

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Blick ueber High Street vom Round House Eingang

Wir wanderten dann weiter zu e-Shed markets, wo wir eine Mittagspause machten. Danach fanden wir endlich einen supermarket um die notwendigkeiten einzukaufen (Getraenke, Milch, Yoghurt etc). Dann konnten wir endlich die Fremantle Cat (freier Bus) ausprobieren, welches uns bis an die Hoteltuer zurueckfuehrte.

Es war schon 16:00 Uhr und wir hatten um 17:00 eine Verabredung mit Phil’s cousin, Greg, der hier in Perth lebt. Er baut gerade seine yacht aus und wir haben sie besichtigt ( Mimi, blieb im Hotel , denn es ware ein bisschen schwierig gewesen fuer sie, auf die Yacht zu kriechen). Danach wanderten wir wieder alle zusammen zur Capuccinostrip und suchten ein schoenes restaurant zum Abendessen , es hiess „Caesars palace“ und war ganz kitschig dekoriert (mittelmeermaessig). Mimi hat nur ein Bruschetta bestellt, und war ganz enttaeuscht, denn es war nicht so wie in Italien, noch dazu haben sie es kalt serviert. Unsere Portionen waren riesengross, aber nur durchschnittliche Qualitaet. Einen sehr schoenen Wein gab es aber, Dark Side of the Moon aus Suedaustralien, haben wir uns im bottelshop geholt, denn das Restaurant war BYO ( bring your own grog).

Jetzt sind wir wieder im Hotel und gehen bald schlafen, denn Morgen geht es zur naechsten Etappe unserer Reise, nach Busselton, ca. 2 1/2 stunden Richtung Sueden.