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Montag – Eucla (WA) nach Ceduna (SA)- 523 Km

1 Oktober, 2007

Nach einer kurzen Nacht, wir haben gestern insgesamt 1 1/2 Stunden verloren, ging es um 07:00 Uhr (Suedaustralische Zeit) los.
Die erste Strecke am Nullarbor hat viele Aussichtspunkte, alle mit Hoffnung auf Walsicht … Mimi freut sich schon sehr endlich einen Wal von der Naehe zu sehen, wir haben es ihr schon seit Anfang der Reise versprochen. Nach 18 km waren wir ueber die Grenze von WA nach SA. Beim ersten Aussichtspunkt gab es aber nur Strand und steile Felsenklippen.

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Felsen und Strand in der Naehe von Eucla

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Felsen und Suedliche Ozean Oestlich von Eucla

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Alles ist National Park

Der steinige Weg dorthin war aber nicht Mimi freundlich, sie kam trotzdem mit fuer ihren Morgen Spaziergang. Beim naechsten Stop, nur ein paar KM weiter, blieb Mimi im Auto. Beim dritten jedoch kam sie wieder mit, zum Glueck, denn hier hatte Phil den Wal schon auf der Hinfahrt gesehen, und jetzt hatte der Wal (es war eine sie) ein Baby dabei. Das Baby war noch ganz weiss, und beide schwammen nebeneinander her. Leider weg von uns, aber immerhin wir konnten sie noch sehen.

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Mutter und Kalb (das Weisse)

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das Kalb

Beim naechsten Stop sollte es ein Denkmal geben, wir haben es nicht gesehen, Mimi blieb im Auto.

Das erste roadhouse war erst nach 200 km von Eucla – Nullarbor Roadhouse – dies war sehr gross und Mimi kaufte sich ein sandwich zum fruehstueck (es war mittlerweile schon 11:30). Kurz vor diesem Roadhouse faengt die wirkliche Nullarbor Ebene an, wo es wirklich keine Baeume gibt.

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Muessen nichts schreiben!

Mittag war geplannt in Head of the Bight, dies war nur ein paar Km weiter von Nullabor. Es liegt im Aboriginalgebiet von Yalata. Sie haben hier einen Visitors Center hin gebaut, mit schoenen Toiletten und picnic Platz, wo wir unser Mittagessen hatten bevor wir auf dem langen Boardwalk hinuntergingen um die 29 Wale und 3 Babys, die uns angekuendigt waren zu sehen. Es gibt 2 sehr gute Aussichtspunkte, ganz nahe zum Meer – den Walen gefiel Heute der Strand ein paar Km weiter viel besser, bei den Sandduenen (siehe foto) – mit dem Fernglas konnte man sehen, dass dort mindestens 10 Wale herumtollten ganz nahe zum Strand.

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Hier sind bis zu 10 Wale zu sehen (im Hintergrund)!!

Es schien die Sonne und war blauer Himmel, doch der Wind von der Antarctic war noch immer sehr kalt. Mimi kam mit zum ersten Aussichtspunkt, blieb aber fuer den zweiten auf der Bank in der Sonne sitzen, da es schon klar war, dass die Wale alle bei den Sandduenen waren. Sie hat aber trotzdem noch einen Wal gesehen, direkt wo sie sass, leider nur sein „blasen“ aber wenigstens ein Beweis, dass die Wale wirklich dort sind.

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Schoen war es, trotzdem

Nach dem etwas enttaeuschenden Wal Lookout geht es weiter Richtung Ceduna. Yalata, ist ein Aboriginal Gebiet und die Roadhouse ist verlassen, den die Aborigines sind scheinbar „walkabout“ gegangen. Wir konnten also keine Aborignal Art bewundern. Nundroo war das naechste Roadhouse, wir machten einen Klostop – diese Klos waren lebendig mit „blowflies“ die waren alle im Klo. Die Baeume kamen langsam wieder in die Landschaft und auch langsam schlich sich die Zivilisation wieder heran, man sah Schafe und weitentfernte Farmen.

1 Km vor Ceduna war auch die Quarantaene wieder da um unser Obst und Gemuese zu pfaenden. Phil hat aber in Nundroo dafuer gesorgt, dass wir unser Obst und Tomaten nicht verlieren diesmal (gut versteckt??).
Wir haben das beste Motel in Ceduna gebucht nach unserem Nullarbor Erlebnis – vor der Tuer lagen die Eingeborenen, noch betrunken vom Oyster Fest, welches das ganze Wochenende in Ceduna stattfand – heute ist auch noch ein Feiertag. Das Motel (welches auch ein Hotel = pub & restaurant ist, ist eingezaeunt wie ein Gefaengnis (erinnert mich ein bisschen an die Philippinen, wo die Reichen Leute sich eingezaeunt haben), Mimi erinnert es an Alcatraz… Zumindest wissen wir, dass niemand unseren Audi klaut ueber Nacht.

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Das Hotel in Ceduna

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Sieht aus wie ein Gefaengnis!

Mimi ist versichert, dass sie nicht „gefressen“ wird – Sascha hat die Polizze…. Im Motel Restaurant, scheinbar das einzige „reasonable“ Restaurant im Ort, haben wir heute abend gegessen, es gab ganz billig Austern, Ueberreste vom Wochenendfest. Leider moegen Mimi und ich keine Austern, Phil hat sich aber welche gekauft. Jetzt muessen wir wieder bald schlafen, denn Morgen haben wir wieder eine lange Fahrt vor uns – nach Port Augusta , ca 465 km.

Sonntag – Balladonia nach Eucla

30 September, 2007

Um 7 Uhr ging der Wecker los, wir fruehstueckten in unserem kleinen Zimmer und waren um 08:50 unterwegs.

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Verschiedene Tiere auf der Strasse

Bald waren wir am Anfang der laengsten geraden Strecke in Australien.

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Die Roadtrains waren auch schon alle frueh unterwegs und holten uns alle ein als wir unseren ersten (Klo-)Stop in Caiguna machten.

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Road Trains und Wohnwagen
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Road Trains und Audi

Auch die Pensionisten Caravans waren schon unterwegs. Doch man muss zugeben wir haben mehr Roadkill (tote Kangaroos am Strassenrand ) gesehen als Autos.

Unser picnic lunch war geplannt in der Madura Pass Oase

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Blick ueber „nichts“ von Madura Pass
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- doch es gab nur ein Klo, viele Fliegen aber keinen picnic Tisch.

Die Schilder muss man genau lesen, manche zeigen ein P = nur ein Parkplatz fuer LKW oder es zeigt an einen Baum mit Tisch = hoffentlich gibt es wirklich einen Tisch, oder es zeigt an, dass es auch ein Klo gibt (oft genannt 24 Stunden Klo = d.h. man darf dort auch ueber Nacht campen).
Ca. 20 km weiter gab es doch einen picnic Platz mit einigen Tischen ( und ein 24 Stunden Klo) – und noch mehr Fliegen. Wir haben blitzschnell unseren picnic Tisch vorbereitet, die Fliegen trugen uns fast alles weg bevor wir es in den Mund kriegten. Ausserdem hatte es bereits 32 Grad erreicht und da wir im Nullabor sind, sind the Baeume sehr klein und werfen kaum Schatten.

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Wir plannten dann in Mandrabilla zu tanken, wo es den billigsten Sprit im Nullabor gibt. Vor jeder „Orts“ einfahrt gibt es ein besonderes Schild.

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Phil hat versucht zu tanken, es stoppte nach 33 cents, er ging ins office und meldete, dass die Pumpe nicht funktionierte. Der Tankwart meinte „dann haben wir wohl keinen Sprit mehr“ und rechnete die 33 cents (= 220 ml Benzin) auch ab. Ausserdem haben sie schnell ein Schild gemacht „out of order“ und haengten es an die Pumpe, damit sie niemand mehr stoerte. Ein anderer Reisender meinte wir haetten ein sehr oekonomisches Auto …. da wir nur 33 cents bezahlt haben fuers tanken. Wir erklaeten ihm, dass die Pumpe leer ist und er meinte, er haeete wohl Glueck gehabt, denn er konnte noch volltanken, er hatte naemlich wirklich nichts mehr im Tank. So – was machen wir jetzt mitten in der Wueste ohne Sprit? Zum Glueck hat der Audi einen grossen Tank und wir koennen noch ca. 100 km fahren – unser Ziel fuer heute ist Eucla, nur 68 km weiter.

Wir checkten ein, heute haben wir 2 Zimmer mit gemeinsamen Bad & Klo. Mimi legte sich gleich aufs Bett und wollte faul sein. Doch wir haben das nicht zugelassen, denn wir hatten noch etwas vor fuer heute.

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Blicke ueber die Kueste in die naehe vom Hotel

Wir muessen die alte Telegrapenstation besichtigen, die vom Sand verschlungen wurde …

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Diese war 1877 die wichtigste Kommunikationsstation zwischen Perth und Adelaide, die W.A. mit dem Rest des Kontinents verband.

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Blick von die alte Telegrapenstation Richtung Eucla Roadhouse

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Ankunft in Eucla

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Tankstelle, Hotel, Restaurant, Pub, einfach alles

Eucla ist das groesste von allen Roadhouses am Nullabor und es gibt auch ein „schoenes“ Restaurant wo wir zu abend gegessen haben. Die Kellnerin war ein „kalb“ sie verstand uns nicht und rechnete auch nicht alles ab. Aber wir waren ehrlich, denn wir dachten es waere vielleicht ihr erster Tag am job. Das Essen hat einigermassen geschmeckt (ausnahmsweise auch Mimi). Wegen der Verwirrung mit der Zeitumstellung, haben wir heute morgen unsere Uhren schon 45 Minuten vorgestellt und heute abend auch nochmal 45 Minuten vorgestellt damit wir schon auf S.A. Zeit reisen morgen – die Grenze zu Sued Australien (S.A.) ist nur 18 km weit weg.

Endlich darf Mimi ist Bett gehen und lesen und schlafen, damit sie fuer die morgige Fahrt wieder fit ist. Morgen hoffen wir endlich Mimi einen Wal zu zeigen, denn wir fahren ganze nahe an der Kueste entlang. (Mimi glaubt es nicht … wir werden schon sehen, Phil hat ja auch einen Wal schon im Nullabor gesehen am hinweg)