Archiv für die Kategorie ‘Esperance’

Samstag – Esperance nach Balladonia

29 September, 2007

Heute morgen wachten wir auf zu einem wunderschoenen Tag, Sonnenschein, blauer Himmel, kein Wind und es hatte schon 18 Grad um 09:30 Uhr als von der Jetty unsere Cruise los ging. Wir hatten Glueck, das wir heute den schoensten Tag (wettermaessig) des Urlaubs haben, besonders da wir eine Bootstour mit Mimi machen wollen. Das Boot war sehr modern und zum Glueck nicht voll mit Touristen und wir konnten uns die besten Plaetze aussuchen. Besonders fuer Mimi haben wir einen schoenen Platz gefunden.

woody-03.jpg
Wir sind einige Inseln abegefahren in der Bucht auf der Suche nach Seeloewen und Seerobben.

woody-04.jpg

Seeloewen sonnen sich

woody-05.jpg

Ein Bull Seeloewe

woody-06.jpg

Cape Barren Gaense

Wir haben auch Delphine gesehen, wie sie herumgespielt haben, und vor dem Boot herumtanzten. Das Boot konnte ganz nahe zu den kleinen steinigen Inseln heranfahren, damit man wirklich einen guten Blick bekam.

woody-07.jpg

woody-08.jpg

Seerobben

woody-09.jpg

Seeloewe

Das Meer war auch sehr ruhig heute, einfach perfekt.

Unser Ziel war Woody Island, wo wir an Land gingen und morning tea serviert bekamen mit Schokoladekuchen. Mimi blieb dann im Visitor Center auf einer schoenen sonnigen Bank sitzen und genoss die wunderschoene Umgebung.

woody-10.jpg

Aussteig vom Boot auf Woody

woody-11.jpg

Wir gingen auf eine kleine Inseltour. Auf dieser Insel kann man campieren aber es gibt auch klein Huetten zu mieten (etwas besser als ein Zelt). Heute nachmittag haben sie 2 Hochzeiten geplannt auf der Insel.

woody-01.jpg

Blick ueber Frenchmans Peak und Cape Le Grande von Woody Island

Die Rueckfahrt dauerte nur 25 Minuten, wir waren um 12:30 wieder an Land und haben unsere Brote gegesssen in der Sonne.

Wir waren schon fertig fuer die erste Etappe der Nullarbor Reise. Heute fuhren wir ueber Norseman (ein mining Dorf) nach Balladonia.

In Norseman gibt es ein Kunstwerk mitten in der Stadt mit Wellenblechkamele.

norseman-01.jpg

norseman-02.jpg

Die Kamele sehen eigentlich ganz gut aus, meinen wir!

Die Temperatur ist bis auf 32 Grad schon angestiegen.

norseman-03.jpg

Anfang die Eyre Highway in Norseman

norseman-04.jpg

Tiere gibt es auch auf der Strasse

Ca. 5 km vor Balladonia, es wurde schon langsam dunkel (um 18 Uhr) und wir sorgten uns um Kangaroos am Strassenrand, die gerne ins Auto huepfen (kamikazi spielen), bekamen wir eine Ueberraschung – wir sahen ganz grosse Tiere mitten auf der Strasse – es waren wirklich wilde Kamele , leider zu dunkel und zu schnell um Foto zu machen. Es waren ca. 6 bis 8 Kamele – der highlight unserer Reise heute. Unsere „Absteige“ im Balladonia Motel hat null Sterne. Die 9 Einwohner betreiben hier alles: das Motel, die Tankstelle, die Pub, das Restaurant und das take away shop.

Morgen geht es weiter, nach ca. 10 km sind wir dann wirklich auf den Nullarbor, wo die Baeume auf einmal verschwinden… wir lassen uns ueberraschen.

Freitag – Esperance

28 September, 2007

Wir haben alle sehr gut geschlafen und nach einem guten Fruehstueck beginnt unsere Esperance Tour. Der erste Stop war im Visitors Centre, damit wir auch keine Sehenswuerdigkeiten vermissen. Wir erfuhren, dass der Pink Lake (ein Salzsee) nicht mehr pink ist und dass wir morgen einen Bootsreise machen koennen um Seeloewen, Delphine, und Wasservoegel zu sehen. Die Bucht sieht sehr einladend und still aus und Mimi hat uns versprochen, dass sie nicht speibt – wir haben es deshalb gebucht fuer Morgen – wer weiss, vielleicht sieht Mimi endlich auch einen Wal ?

An der alten Jetty soll es einen Seeloewen geben, diesen haben wir gesucht, aber nicht gefunden – es fing an ein bisschen zu regnen.

esperance-02.jpg

esperance-03.jpg

Die „Tanker Jetty“ und Hafen

Heute gab es kein picnic, wir haben gepflegt mittaggegesssen in Jetty restaurant. Dann haben wir die Ocean Drive von Esperance gemacht – einen wunderschoene Kuestenfahrt, fuer Mimi war es immer aussteigen, einsteigen, aussteigen – und immer war das Meer genauso Blau wie vorher…

esperance-04.jpg
Eine Windturbinenfarm war auch am Weg.

esperance-05.jpg
Doch der highlight es nachmittags fuer Mimi waren die Kangaroos, die einfach am Strassenrand auf uns warteten. Mimi hat schnell ihr Reserveproviant rausgeholt = Brot und wollte die Kangaroos fuettern – leider haben sie sich aber dann versteckt im Gestruepp.

esperance-06.jpg

Gleichzeitig fand Phil auch Mimi’s Lieblingsblumen in Bluete, die Banksia Grandis.

esperance-07.jpg

Weiter ging es zum Pink Lake – er ist wirklich nicht mehr pink.

Unser letzter Einkauf bei Woolies fuer die Reise ueber Nullarbor. Morgen frueh gibt es aber erst die Bootsreise zu Woody Island. Wahrscheinlich werdet ihr von uns nicht mehr viel hoeren, bis wir aus dem Nullarbor kommen – 3 odere 4 Tage!, Verbinding ist naemlich nicht gut. Sorgt Euch aber nicht, wir melden uns schon wieder sobald es geht.

Liebe Christine
Danke fuer die lieben Worte. Mimi hat vergessen was sie Dir schreiben wollte – schaue Dir die naechsten Bilder an, da siehst Du wie verfroren wir sind – Mimi’s Gehirn ist im Moment gefroren, obwohl wir die Heizung schon auf 25 Grad gestellt haben.. viele bussi an alle von Mimi.

Xandi – wir brauchen eine Erklaerung vom Frosch, was ist da der Hammer ??????

Donnerstag – Stirling Range National Park nach Esperance

27 September, 2007

Heute muessen wir leider weiterfahren. Im National Park war es sehr schoen, obwohl Mimi sehr viele blaue Flecken hat, denn sie hat sich immer an ihrem Bett angeschlagen – siehe foto.

stirling-04.jpg

Es ging schon um 09:41 los (Phil hat genau die Uhr gecheckt). Mimi hatten einen hightlight heute morgen. Zum ersten Mal mussten wir nicht warten bis der Fuss im Auto war, Mimi konnte ihn selbst hinein bugsieren, ohne aufzuschreien…….

Die heutige Reise ist ca. 390 km lang und es gibt wenig zu sehen am Weg. Mimi lernt langsam aber sicher den Outback kennen, die Parkplaetze haben nicht alle ein Klo. Das ist nicht gut fuer Mimi’s Kloreportage (diese folgt erst nach Ende der Reise). In Ongerup gab es eine Wildblumenausstellung, die haben wir gleich besucht. Es gab ca. 400 verschiedene Wildblumen in einem Blechschuppen ausgestellt und waren alle mit botanischen Namen beschriftet. Mimi hat sich alle Namen gemerkt, vor allem die Banksia kannte sie schon alle von Vorgestern.

Phil hat Mimi ein Geschenk gebracht – Mimi ist erschrocken, dennn sie dachte es waere ein Igel-es war aber ihre „Lieblingspflanze“, eine Banksia Blume (eigentlich verbluehter Samen).

esperance-01.jpg

Die Reise ging weiter durch eine trostlose Gegend, es gibt in Ravensthorpe eine Nickelmine und so schaut auch die Umgebung aus. Wir fangen einen wunderschoenen Parkplatz am Strassenrand mit Picnictischen, manche waren sehr rustikal aus Baumstaemmen, doch Mimi bevorzugte den Steintisch. Hier ging der 120 Grad Meridian (= Laengenbreite) durch und ist genau der Platz wo die Uhr 8 Stunden vor Greenwich Meantime ist (= Perth Uhrzeit). Wir haben Mittaggegessen und gerade als wir fertigwaren fing es wieder an zu regnen (die schwarzen Wolken haben uns schon den ganzen Morgen verfolgt und uns schliesslich eingeholt). Dieser picnic platz hatte kein Klo, und deshalb mussten wir in Ravensthorpe einen Klostopp machen. Wir haben es auch gleich gefunden. Unsere Telefonverbindung funktionierte noch immer nicht, und wir haben versucht ueber Telefonzelle unser Zimmer fuer unseren ersten Nullarbor stop (Fraser Range Sheep station) zu buchen – doch leider sind sie fuer das ganze Wochenende ausgebucht fuer eine Hochzeit – leider wird Mimi nicht in einem Shearing Shed uebernachten koennen – das war eigentlich geplannt als hightlight unserer Reise. Auch die Buchung fuer unser letztes Luxusapartment in Esperance gelang uns nicht – auch ausgebucht. Wir fuhren einfach weiter. Endlich liess Phil mich etwas fahren und ich habe natuerlich den ersten Roadtrain erwischt (3 Anhaenger, ca. 56m lang. Es dauerte eine Weile bis ich mich gewagt hab ihn zu ueberholen. Wir kamen ca. um 16;30 Uhr in Esperance an und nach ein paar Telefonate (endlich funktionierte das Handy wieder) fanden wir auch ein schoenes Apartment, wo wir gleich fuer 2 Tage uns eingenistet haben.

Wir haben dann beschlossen heute abend zu grillen und kauften entsprechend ein. Waesche wird gewaschen, Haare werden gewaschen und Mimi hat sogar ein Doppelbett fuer sich alleine zum schlafen. Wir muessen alle unsere Nullarbor Uebernachtungen vorbuchen. Der erste stop wird sein in Balladonia (Einwohnerzahl = 9) : zum Glueck haben wir gebucht,die letzten Zimmer haben wir bekommen. Morgen machen wir einen gemuetlichen Rundgang von Esperance.