Archiv für die Kategorie ‘Balladonia’

Sonntag – Balladonia nach Eucla

30 September, 2007

Um 7 Uhr ging der Wecker los, wir fruehstueckten in unserem kleinen Zimmer und waren um 08:50 unterwegs.

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Verschiedene Tiere auf der Strasse

Bald waren wir am Anfang der laengsten geraden Strecke in Australien.

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Die Roadtrains waren auch schon alle frueh unterwegs und holten uns alle ein als wir unseren ersten (Klo-)Stop in Caiguna machten.

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Road Trains und Wohnwagen
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Road Trains und Audi

Auch die Pensionisten Caravans waren schon unterwegs. Doch man muss zugeben wir haben mehr Roadkill (tote Kangaroos am Strassenrand ) gesehen als Autos.

Unser picnic lunch war geplannt in der Madura Pass Oase

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Blick ueber „nichts“ von Madura Pass
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- doch es gab nur ein Klo, viele Fliegen aber keinen picnic Tisch.

Die Schilder muss man genau lesen, manche zeigen ein P = nur ein Parkplatz fuer LKW oder es zeigt an einen Baum mit Tisch = hoffentlich gibt es wirklich einen Tisch, oder es zeigt an, dass es auch ein Klo gibt (oft genannt 24 Stunden Klo = d.h. man darf dort auch ueber Nacht campen).
Ca. 20 km weiter gab es doch einen picnic Platz mit einigen Tischen ( und ein 24 Stunden Klo) – und noch mehr Fliegen. Wir haben blitzschnell unseren picnic Tisch vorbereitet, die Fliegen trugen uns fast alles weg bevor wir es in den Mund kriegten. Ausserdem hatte es bereits 32 Grad erreicht und da wir im Nullabor sind, sind the Baeume sehr klein und werfen kaum Schatten.

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Wir plannten dann in Mandrabilla zu tanken, wo es den billigsten Sprit im Nullabor gibt. Vor jeder „Orts“ einfahrt gibt es ein besonderes Schild.

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Phil hat versucht zu tanken, es stoppte nach 33 cents, er ging ins office und meldete, dass die Pumpe nicht funktionierte. Der Tankwart meinte „dann haben wir wohl keinen Sprit mehr“ und rechnete die 33 cents (= 220 ml Benzin) auch ab. Ausserdem haben sie schnell ein Schild gemacht „out of order“ und haengten es an die Pumpe, damit sie niemand mehr stoerte. Ein anderer Reisender meinte wir haetten ein sehr oekonomisches Auto …. da wir nur 33 cents bezahlt haben fuers tanken. Wir erklaeten ihm, dass die Pumpe leer ist und er meinte, er haeete wohl Glueck gehabt, denn er konnte noch volltanken, er hatte naemlich wirklich nichts mehr im Tank. So – was machen wir jetzt mitten in der Wueste ohne Sprit? Zum Glueck hat der Audi einen grossen Tank und wir koennen noch ca. 100 km fahren – unser Ziel fuer heute ist Eucla, nur 68 km weiter.

Wir checkten ein, heute haben wir 2 Zimmer mit gemeinsamen Bad & Klo. Mimi legte sich gleich aufs Bett und wollte faul sein. Doch wir haben das nicht zugelassen, denn wir hatten noch etwas vor fuer heute.

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Blicke ueber die Kueste in die naehe vom Hotel

Wir muessen die alte Telegrapenstation besichtigen, die vom Sand verschlungen wurde …

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Diese war 1877 die wichtigste Kommunikationsstation zwischen Perth und Adelaide, die W.A. mit dem Rest des Kontinents verband.

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Blick von die alte Telegrapenstation Richtung Eucla Roadhouse

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Ankunft in Eucla

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Tankstelle, Hotel, Restaurant, Pub, einfach alles

Eucla ist das groesste von allen Roadhouses am Nullabor und es gibt auch ein „schoenes“ Restaurant wo wir zu abend gegessen haben. Die Kellnerin war ein „kalb“ sie verstand uns nicht und rechnete auch nicht alles ab. Aber wir waren ehrlich, denn wir dachten es waere vielleicht ihr erster Tag am job. Das Essen hat einigermassen geschmeckt (ausnahmsweise auch Mimi). Wegen der Verwirrung mit der Zeitumstellung, haben wir heute morgen unsere Uhren schon 45 Minuten vorgestellt und heute abend auch nochmal 45 Minuten vorgestellt damit wir schon auf S.A. Zeit reisen morgen – die Grenze zu Sued Australien (S.A.) ist nur 18 km weit weg.

Endlich darf Mimi ist Bett gehen und lesen und schlafen, damit sie fuer die morgige Fahrt wieder fit ist. Morgen hoffen wir endlich Mimi einen Wal zu zeigen, denn wir fahren ganze nahe an der Kueste entlang. (Mimi glaubt es nicht … wir werden schon sehen, Phil hat ja auch einen Wal schon im Nullabor gesehen am hinweg)

Samstag – Esperance nach Balladonia

29 September, 2007

Heute morgen wachten wir auf zu einem wunderschoenen Tag, Sonnenschein, blauer Himmel, kein Wind und es hatte schon 18 Grad um 09:30 Uhr als von der Jetty unsere Cruise los ging. Wir hatten Glueck, das wir heute den schoensten Tag (wettermaessig) des Urlaubs haben, besonders da wir eine Bootstour mit Mimi machen wollen. Das Boot war sehr modern und zum Glueck nicht voll mit Touristen und wir konnten uns die besten Plaetze aussuchen. Besonders fuer Mimi haben wir einen schoenen Platz gefunden.

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Wir sind einige Inseln abegefahren in der Bucht auf der Suche nach Seeloewen und Seerobben.

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Seeloewen sonnen sich

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Ein Bull Seeloewe

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Cape Barren Gaense

Wir haben auch Delphine gesehen, wie sie herumgespielt haben, und vor dem Boot herumtanzten. Das Boot konnte ganz nahe zu den kleinen steinigen Inseln heranfahren, damit man wirklich einen guten Blick bekam.

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Seerobben

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Seeloewe

Das Meer war auch sehr ruhig heute, einfach perfekt.

Unser Ziel war Woody Island, wo wir an Land gingen und morning tea serviert bekamen mit Schokoladekuchen. Mimi blieb dann im Visitor Center auf einer schoenen sonnigen Bank sitzen und genoss die wunderschoene Umgebung.

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Aussteig vom Boot auf Woody

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Wir gingen auf eine kleine Inseltour. Auf dieser Insel kann man campieren aber es gibt auch klein Huetten zu mieten (etwas besser als ein Zelt). Heute nachmittag haben sie 2 Hochzeiten geplannt auf der Insel.

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Blick ueber Frenchmans Peak und Cape Le Grande von Woody Island

Die Rueckfahrt dauerte nur 25 Minuten, wir waren um 12:30 wieder an Land und haben unsere Brote gegesssen in der Sonne.

Wir waren schon fertig fuer die erste Etappe der Nullarbor Reise. Heute fuhren wir ueber Norseman (ein mining Dorf) nach Balladonia.

In Norseman gibt es ein Kunstwerk mitten in der Stadt mit Wellenblechkamele.

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Die Kamele sehen eigentlich ganz gut aus, meinen wir!

Die Temperatur ist bis auf 32 Grad schon angestiegen.

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Anfang die Eyre Highway in Norseman

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Tiere gibt es auch auf der Strasse

Ca. 5 km vor Balladonia, es wurde schon langsam dunkel (um 18 Uhr) und wir sorgten uns um Kangaroos am Strassenrand, die gerne ins Auto huepfen (kamikazi spielen), bekamen wir eine Ueberraschung – wir sahen ganz grosse Tiere mitten auf der Strasse – es waren wirklich wilde Kamele , leider zu dunkel und zu schnell um Foto zu machen. Es waren ca. 6 bis 8 Kamele – der highlight unserer Reise heute. Unsere „Absteige“ im Balladonia Motel hat null Sterne. Die 9 Einwohner betreiben hier alles: das Motel, die Tankstelle, die Pub, das Restaurant und das take away shop.

Morgen geht es weiter, nach ca. 10 km sind wir dann wirklich auf den Nullarbor, wo die Baeume auf einmal verschwinden… wir lassen uns ueberraschen.