Archiv für die Kategorie ‘travel’

Freitag – Wagga Wagga nach Sydney – 485 km

5 Oktober, 2007

Die letzte Etappe unserer langen Reise begann heute um 09:22. Das Wetter war wunderschoen, blauer Himmel ca. 11 Grad (erwaermte bis auf 27 Grad am Nachmittag), ideal fuers Reisen.

Heute gibt es nur einen Stop in Gundagai um den „dog with the tuckerbox“, die Ruine eines Hotels und ein paar historische Bruecken zu bewundern. Mimi hat auch ein paar Postkarten noch abgeschickt.

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Die Strassenbruecke

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Die Bahnbruecke

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Dog on the Tuckerbox – Gundagai

Man merkt am Verkehr, dass wir immer naeher zur zivilisierten Welt kommen. Mittagspause gab es in Goulburn in einem schoenen Park (wenig Fliegen).

Dann kamen wir in unseren ersten Stau, zum Glueck nicht so lange, denn wir konnten abfahren auf eine neue Verbindungshighway, wo es weniger Verkehr gab. Um 16:30 waren wir schon in St. Ives Shopping Center um unser Abendessen zu besorgen, den Rest wird Woollies um 17:00 zu Hause anliefern.

Phil ist insgesamt 10,400 km gefahren (sydney-perth-sydney), ich war ca. 7,700 km unterwegs(sydney-adelaide, perth-sydney) und Mimi war 6,500 km unterwegs (perth-sydney).

Unser Haus steht noch, die Putzfrau ist nicht gekommen, also muessen wir morgen putzen. Wir sind alle froh, dass wir zu Hause sind und nicht mehr frueh aufstehen muessen oder Quartier suchen muessen. Morgen wird es 32 Grad, vielleicht gehen wir endlich an die Beach ….

Die letzten 3 Tage haben wir ein eBook angehoert, „Down Under“ (in Amerika heisst es „In a Sunburned Country“) von Bill Bryson, es beschrieb sehr gut unsere Eindruecke vom Land und wir wuerden dieses Buch jeden empfehlen, der einen realistischen (und manchmal lustigen) Eindruck dieses Landes haben will.

Unsere Berichte werden sich jetzt beschraenken auf besondere Ereignisse in Sydney, also nicht mehr taeglich,denn wir werden uns erst ein bisschen vom Urlaub ausruhen…

Donnerstag – Mildura (Vic) nach Wagga Wagga (NSW) – 574 km

4 Oktober, 2007

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Unser Motel in Merbein

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Und immer noch mehr als 1000km nach Sydney. Das Auto wird einfach nicht sauber.

Wieder ein langer Tag vor uns – die Orangenplantagen verschwanden schnell und wieder kam die Einoede, wo nichts waechst.

Ein paar verlorene Schafe und auf einmal gab es viele Emus zu sehen, die meisten im Gestruepp, wir erwischten aber auch ein paar im Weizenfeld – leider liefen sie schnell wieder weg.

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Es gab eigentlich viele Emus auf dieser Strecke – diese kleine Gruppe hiermit Baby dabei haben wir fotografiert

Die Hay Ebene haben wir schon auf der Herfahrt beschrieben, sie hat sich nicht veraendert. Heute gab es in Hay takeaway fuer Mittag, welches wir am Flussufer des Murrumbidgee gegessen haben, ein idylisher Platz, doch leider wollten die Fliegen mitessen.

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Murrumbidgee River

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Der Audi ist saudreckig

Unsere letzte Nacht auf der Reise verbringen wir in einem schoenen Motel in Wagga Wagga.

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Das Motel in Wagga Wagga

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2 Zimmer gibts – ein Zimmer fuer die Mimi und ein Zimmer fuer uns

Und das letzte Abendmal werden wir hier im Restaurant geniessen. Zum letzten Mal schlafen wir in einem fremden Bett, bei Mimi dauert es noch 2 Wochen, bevor sie ihr eigenes Bett wiedersieht. Mimi hat schon genug vom Reisen, und freut sich schon auf die Zivilisation in Sydney. Heute war es wunderschoen wettermaessig, ca, 22 Grad, der Wind war ein bisschen kuehl, perfektes Reisewetter.

Jetzt bleiben nur 440 km uebrig!

Mittwoch – Port Augusta (SA) nach Mildura (Victoria) – 542 km

3 Oktober, 2007

Unser Hotel war urspruenglich ein Posten fuer die Kameltreiber. Original Gebaeude ist jetzt das Sandpipe Restaurant, wo wir abend gegessen haben. Mimi hat Kangaroo gekostet, und es schmeckte fein.

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Standpipe Restaurant and Motel – Port Augusta

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Vielleicht fahren wir doch nach Alice Springs und Darwin!?

Heute muessen wir einfach fahren, damit wir die Km loswerden. Es sind noch mehr als 1500 km nach Sydney.

Mittags stoppten wir in Morgan, der erste Ort am Murray River.

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Es ist heute wesentlich kuehler (ca. 20 Grad) als gestern, der Wind ist aber eigentlich schon wieder sehr kalt – wir mussten uns wieder unsere Fliesjoppen anziehen. Die Landschaft war ziemlich oede und trocken mit Salzbueschen, obwohl manchmal durch Irrigation Weizen angebaut wird. Als wir Mildura naeherten wurde es gruener und es gab auch wieder Weinbau. Mildura ist das „fruitbowl“ von Victoria. Diese Woche sind Schulferien und Mildura hat ein Country Music Fest fuer die ganze Woche. Alles ist ausgebucht. Zum Glueck haben wir schon heute Morgen herumgerufen und uns ein Quartier in Merbein (ca. 10 km von Mildura) gesichert. Wir kamen um 16:30 Uhr an, es war aber wirklich schon 17:00, denn wir haben wieder ein halbe Stunde verloren von SA nach Victoria. Schnell ging es nach Mildura : Kaffee und Kuchen gab es am Murray Ufer, gerade rechtzeitig um die Schaffelboote zu sehen.

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Wir hatten auch besuch zum Kaffee und Kuchen

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Die Schaffelboote am Murry River

Obwohl der Ort angeblich voll war mit Touristen, waren wenig Leute unterwegs, und wir fanden schnell ein Restaurant zum Abendessen – diesmal Griechisch. Man merkt jedoch immer, das wir am Land sind – wir hatten 2 Moussaka bestellt fuer Phil und mich und Mimi hat Schweinsmedaillons bestellt. Wir bekamen nur ein Moussaka und Phil musste lange warten auf sein Essen, dann war es noch kalt. Mimi hat sich fuer uns wieder beschwert und erreicht, dass wir das Essen fuer Phil nicht bezahlen muessen. Mimi’s Schweinsmedaillons, waren nicht Lungenbraten sondern vom Schopfbraten (fuer die Koeche, die sich beim Schwein auskennen…).

Muede fuhren wir in unser Zimmer zurueck und gingen bald schlafen.

Dienstag – Ceduna nach Port Augusta – 468 km

2 Oktober, 2007

Heute haben wir endlich eine gescheite Internetverbindung!

Um 08:15 haben wir im Ceduna Motel gefruehstueckt.

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Ein Teil die Bucht von Ceduna

Dann ging es erst ins Tourist Office fuer Informationen fuer die Weiterfahrt und um die Bestaetigung zu bekommen, dass Mimi auch wirklich den Nullarbor durchquert hatte.

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Seht ihr – die Mimi hat es doch geschafft!

Als naechstes besuchten wir das Aboriginal Arts Centre, denn in Ceduna sind ueber 50% der Einwohner Aboriginal und somit gibt es darunter viele Kuenstler. Mimi und wir haben uns Original Gemaelde gekauft, Fotos folgen erst spaeter, denn sie sind jetzt gut verpackt fuer die Reise. Dann mussten wir schnell Brot kaufen fuer lunch und Post aufgeben und noch tanken bevor wir uns auf die Eyre Highway begaben – ca. um 11:30 Uhr – Richtung Port Augusta.

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Wir haben immer noch nicht die Haelfte geschafft

Der erste Stop war in einem Ort mit einem Geheimnis, wir mussten dieses Geheimnis finden – wir fanden es ganz schnell (der Ort war sehr klein) : ein Bootssteg ohne Wasser (siehe foto)

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Die Kueste ist mindestens 100 km von hier

In Poochera haben wir Mittagsstop gemacht, picnic war abegesagt,denn es erreichte bereits 38 Grad und war sehr windig. Wir haben deshalb lieber im Roadhouse gegessen, dieser Ort war bekannt fuer die „Dinosaur Ants“ (Ameisen). Es gibt hier ein Ort nach dem anderen mit Weizen Silos, Bahnanschluss und Ortschaft dahinter, ca 100 Einwohner – sonst aber nicht viel.

Highlight des Tages ist der Pidappa Rock, 15 km von Minnipa entfernt (zum Teil auf Dirt road) – es ist aehnlich wie Wave Rock in WA , denn wir vermissten, da es nicht auf unserer Strecke lag – es war aber sehr heiss noch immer 38 Grad, und auf dem Rock noch heisser. Mimi blieb im Auto, waehrend Phil den Rock bestieg und viele Fotos machte

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Fotos von Pidappa Rock

Um ca. 17 Uhr erreichten wir Kimba, der halbe Weg zwischen Perth und Sydney.

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Jetzt haben wir endlich die Haelfte geschafft!

Es gibt hier auch den Big Galah.

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Dann mussten wir aber wirklich schauen, dass wir es bis nach Port Augusta schaffen fuer heute Abend. Am Weg sahen wir noch Iron Knob – den Geburtsort der Australischen Eisenerz Industrie – die Mine ist schon seit 1998 stillgelegt, es gibt aber noch andere Minen in der Umgebung.

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Blick ueber Iron Knob

40 km vor Port Augusta hatten wir wieder Telefonverbindung, damit wir unsere Uebernachtung organisieren konnten. Die Airconditioning im Zimmer funktioniert wunderbar, Mimi friert (wie im Winter). Wir haben Wetterbericht gehoert und heute war es in Ceduna der heisseste Ort in ganz Australien mit 38 Grad. Ueber Nacht kommt ein change mit Abkuehlung und morgen soll es um 23-25 Grad werden- eine angenehme Temperatur zum Reisen. Wir haben im Motel Restaurant gegessen, Mimi hat sich Chicken Tandoori bestellt, welches aber so scharf war, dass nicht einmal ich es essen konnte, und so haben wir alle unser Essen getauscht. Der arme Phil, der Kangaroo bestellte, hat Tandoori Chicken gegessen, ich habe sein Kangaroo gespeist, und Mimi hat mein Chicken gegessen. Morgen geht es weiter nach Mildura am Murray River – 423 km muessen wir fahren.

Montag – Eucla (WA) nach Ceduna (SA)- 523 Km

1 Oktober, 2007

Nach einer kurzen Nacht, wir haben gestern insgesamt 1 1/2 Stunden verloren, ging es um 07:00 Uhr (Suedaustralische Zeit) los.
Die erste Strecke am Nullarbor hat viele Aussichtspunkte, alle mit Hoffnung auf Walsicht … Mimi freut sich schon sehr endlich einen Wal von der Naehe zu sehen, wir haben es ihr schon seit Anfang der Reise versprochen. Nach 18 km waren wir ueber die Grenze von WA nach SA. Beim ersten Aussichtspunkt gab es aber nur Strand und steile Felsenklippen.

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Felsen und Strand in der Naehe von Eucla

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Felsen und Suedliche Ozean Oestlich von Eucla

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Alles ist National Park

Der steinige Weg dorthin war aber nicht Mimi freundlich, sie kam trotzdem mit fuer ihren Morgen Spaziergang. Beim naechsten Stop, nur ein paar KM weiter, blieb Mimi im Auto. Beim dritten jedoch kam sie wieder mit, zum Glueck, denn hier hatte Phil den Wal schon auf der Hinfahrt gesehen, und jetzt hatte der Wal (es war eine sie) ein Baby dabei. Das Baby war noch ganz weiss, und beide schwammen nebeneinander her. Leider weg von uns, aber immerhin wir konnten sie noch sehen.

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Mutter und Kalb (das Weisse)

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das Kalb

Beim naechsten Stop sollte es ein Denkmal geben, wir haben es nicht gesehen, Mimi blieb im Auto.

Das erste roadhouse war erst nach 200 km von Eucla – Nullarbor Roadhouse – dies war sehr gross und Mimi kaufte sich ein sandwich zum fruehstueck (es war mittlerweile schon 11:30). Kurz vor diesem Roadhouse faengt die wirkliche Nullarbor Ebene an, wo es wirklich keine Baeume gibt.

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Muessen nichts schreiben!

Mittag war geplannt in Head of the Bight, dies war nur ein paar Km weiter von Nullabor. Es liegt im Aboriginalgebiet von Yalata. Sie haben hier einen Visitors Center hin gebaut, mit schoenen Toiletten und picnic Platz, wo wir unser Mittagessen hatten bevor wir auf dem langen Boardwalk hinuntergingen um die 29 Wale und 3 Babys, die uns angekuendigt waren zu sehen. Es gibt 2 sehr gute Aussichtspunkte, ganz nahe zum Meer – den Walen gefiel Heute der Strand ein paar Km weiter viel besser, bei den Sandduenen (siehe foto) – mit dem Fernglas konnte man sehen, dass dort mindestens 10 Wale herumtollten ganz nahe zum Strand.

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Hier sind bis zu 10 Wale zu sehen (im Hintergrund)!!

Es schien die Sonne und war blauer Himmel, doch der Wind von der Antarctic war noch immer sehr kalt. Mimi kam mit zum ersten Aussichtspunkt, blieb aber fuer den zweiten auf der Bank in der Sonne sitzen, da es schon klar war, dass die Wale alle bei den Sandduenen waren. Sie hat aber trotzdem noch einen Wal gesehen, direkt wo sie sass, leider nur sein „blasen“ aber wenigstens ein Beweis, dass die Wale wirklich dort sind.

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Schoen war es, trotzdem

Nach dem etwas enttaeuschenden Wal Lookout geht es weiter Richtung Ceduna. Yalata, ist ein Aboriginal Gebiet und die Roadhouse ist verlassen, den die Aborigines sind scheinbar „walkabout“ gegangen. Wir konnten also keine Aborignal Art bewundern. Nundroo war das naechste Roadhouse, wir machten einen Klostop – diese Klos waren lebendig mit „blowflies“ die waren alle im Klo. Die Baeume kamen langsam wieder in die Landschaft und auch langsam schlich sich die Zivilisation wieder heran, man sah Schafe und weitentfernte Farmen.

1 Km vor Ceduna war auch die Quarantaene wieder da um unser Obst und Gemuese zu pfaenden. Phil hat aber in Nundroo dafuer gesorgt, dass wir unser Obst und Tomaten nicht verlieren diesmal (gut versteckt??).
Wir haben das beste Motel in Ceduna gebucht nach unserem Nullarbor Erlebnis – vor der Tuer lagen die Eingeborenen, noch betrunken vom Oyster Fest, welches das ganze Wochenende in Ceduna stattfand – heute ist auch noch ein Feiertag. Das Motel (welches auch ein Hotel = pub & restaurant ist, ist eingezaeunt wie ein Gefaengnis (erinnert mich ein bisschen an die Philippinen, wo die Reichen Leute sich eingezaeunt haben), Mimi erinnert es an Alcatraz… Zumindest wissen wir, dass niemand unseren Audi klaut ueber Nacht.

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Das Hotel in Ceduna

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Sieht aus wie ein Gefaengnis!

Mimi ist versichert, dass sie nicht „gefressen“ wird – Sascha hat die Polizze…. Im Motel Restaurant, scheinbar das einzige „reasonable“ Restaurant im Ort, haben wir heute abend gegessen, es gab ganz billig Austern, Ueberreste vom Wochenendfest. Leider moegen Mimi und ich keine Austern, Phil hat sich aber welche gekauft. Jetzt muessen wir wieder bald schlafen, denn Morgen haben wir wieder eine lange Fahrt vor uns – nach Port Augusta , ca 465 km.

Sonntag – Balladonia nach Eucla

30 September, 2007

Um 7 Uhr ging der Wecker los, wir fruehstueckten in unserem kleinen Zimmer und waren um 08:50 unterwegs.

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Verschiedene Tiere auf der Strasse

Bald waren wir am Anfang der laengsten geraden Strecke in Australien.

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Die Roadtrains waren auch schon alle frueh unterwegs und holten uns alle ein als wir unseren ersten (Klo-)Stop in Caiguna machten.

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Road Trains und Wohnwagen
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Road Trains und Audi

Auch die Pensionisten Caravans waren schon unterwegs. Doch man muss zugeben wir haben mehr Roadkill (tote Kangaroos am Strassenrand ) gesehen als Autos.

Unser picnic lunch war geplannt in der Madura Pass Oase

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Blick ueber „nichts“ von Madura Pass
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- doch es gab nur ein Klo, viele Fliegen aber keinen picnic Tisch.

Die Schilder muss man genau lesen, manche zeigen ein P = nur ein Parkplatz fuer LKW oder es zeigt an einen Baum mit Tisch = hoffentlich gibt es wirklich einen Tisch, oder es zeigt an, dass es auch ein Klo gibt (oft genannt 24 Stunden Klo = d.h. man darf dort auch ueber Nacht campen).
Ca. 20 km weiter gab es doch einen picnic Platz mit einigen Tischen ( und ein 24 Stunden Klo) – und noch mehr Fliegen. Wir haben blitzschnell unseren picnic Tisch vorbereitet, die Fliegen trugen uns fast alles weg bevor wir es in den Mund kriegten. Ausserdem hatte es bereits 32 Grad erreicht und da wir im Nullabor sind, sind the Baeume sehr klein und werfen kaum Schatten.

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Wir plannten dann in Mandrabilla zu tanken, wo es den billigsten Sprit im Nullabor gibt. Vor jeder „Orts“ einfahrt gibt es ein besonderes Schild.

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Phil hat versucht zu tanken, es stoppte nach 33 cents, er ging ins office und meldete, dass die Pumpe nicht funktionierte. Der Tankwart meinte „dann haben wir wohl keinen Sprit mehr“ und rechnete die 33 cents (= 220 ml Benzin) auch ab. Ausserdem haben sie schnell ein Schild gemacht „out of order“ und haengten es an die Pumpe, damit sie niemand mehr stoerte. Ein anderer Reisender meinte wir haetten ein sehr oekonomisches Auto …. da wir nur 33 cents bezahlt haben fuers tanken. Wir erklaeten ihm, dass die Pumpe leer ist und er meinte, er haeete wohl Glueck gehabt, denn er konnte noch volltanken, er hatte naemlich wirklich nichts mehr im Tank. So – was machen wir jetzt mitten in der Wueste ohne Sprit? Zum Glueck hat der Audi einen grossen Tank und wir koennen noch ca. 100 km fahren – unser Ziel fuer heute ist Eucla, nur 68 km weiter.

Wir checkten ein, heute haben wir 2 Zimmer mit gemeinsamen Bad & Klo. Mimi legte sich gleich aufs Bett und wollte faul sein. Doch wir haben das nicht zugelassen, denn wir hatten noch etwas vor fuer heute.

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Blicke ueber die Kueste in die naehe vom Hotel

Wir muessen die alte Telegrapenstation besichtigen, die vom Sand verschlungen wurde …

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Diese war 1877 die wichtigste Kommunikationsstation zwischen Perth und Adelaide, die W.A. mit dem Rest des Kontinents verband.

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Blick von die alte Telegrapenstation Richtung Eucla Roadhouse

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Ankunft in Eucla

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Tankstelle, Hotel, Restaurant, Pub, einfach alles

Eucla ist das groesste von allen Roadhouses am Nullabor und es gibt auch ein „schoenes“ Restaurant wo wir zu abend gegessen haben. Die Kellnerin war ein „kalb“ sie verstand uns nicht und rechnete auch nicht alles ab. Aber wir waren ehrlich, denn wir dachten es waere vielleicht ihr erster Tag am job. Das Essen hat einigermassen geschmeckt (ausnahmsweise auch Mimi). Wegen der Verwirrung mit der Zeitumstellung, haben wir heute morgen unsere Uhren schon 45 Minuten vorgestellt und heute abend auch nochmal 45 Minuten vorgestellt damit wir schon auf S.A. Zeit reisen morgen – die Grenze zu Sued Australien (S.A.) ist nur 18 km weit weg.

Endlich darf Mimi ist Bett gehen und lesen und schlafen, damit sie fuer die morgige Fahrt wieder fit ist. Morgen hoffen wir endlich Mimi einen Wal zu zeigen, denn wir fahren ganze nahe an der Kueste entlang. (Mimi glaubt es nicht … wir werden schon sehen, Phil hat ja auch einen Wal schon im Nullabor gesehen am hinweg)

Samstag – Esperance nach Balladonia

29 September, 2007

Heute morgen wachten wir auf zu einem wunderschoenen Tag, Sonnenschein, blauer Himmel, kein Wind und es hatte schon 18 Grad um 09:30 Uhr als von der Jetty unsere Cruise los ging. Wir hatten Glueck, das wir heute den schoensten Tag (wettermaessig) des Urlaubs haben, besonders da wir eine Bootstour mit Mimi machen wollen. Das Boot war sehr modern und zum Glueck nicht voll mit Touristen und wir konnten uns die besten Plaetze aussuchen. Besonders fuer Mimi haben wir einen schoenen Platz gefunden.

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Wir sind einige Inseln abegefahren in der Bucht auf der Suche nach Seeloewen und Seerobben.

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Seeloewen sonnen sich

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Ein Bull Seeloewe

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Cape Barren Gaense

Wir haben auch Delphine gesehen, wie sie herumgespielt haben, und vor dem Boot herumtanzten. Das Boot konnte ganz nahe zu den kleinen steinigen Inseln heranfahren, damit man wirklich einen guten Blick bekam.

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Seerobben

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Seeloewe

Das Meer war auch sehr ruhig heute, einfach perfekt.

Unser Ziel war Woody Island, wo wir an Land gingen und morning tea serviert bekamen mit Schokoladekuchen. Mimi blieb dann im Visitor Center auf einer schoenen sonnigen Bank sitzen und genoss die wunderschoene Umgebung.

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Aussteig vom Boot auf Woody

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Wir gingen auf eine kleine Inseltour. Auf dieser Insel kann man campieren aber es gibt auch klein Huetten zu mieten (etwas besser als ein Zelt). Heute nachmittag haben sie 2 Hochzeiten geplannt auf der Insel.

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Blick ueber Frenchmans Peak und Cape Le Grande von Woody Island

Die Rueckfahrt dauerte nur 25 Minuten, wir waren um 12:30 wieder an Land und haben unsere Brote gegesssen in der Sonne.

Wir waren schon fertig fuer die erste Etappe der Nullarbor Reise. Heute fuhren wir ueber Norseman (ein mining Dorf) nach Balladonia.

In Norseman gibt es ein Kunstwerk mitten in der Stadt mit Wellenblechkamele.

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Die Kamele sehen eigentlich ganz gut aus, meinen wir!

Die Temperatur ist bis auf 32 Grad schon angestiegen.

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Anfang die Eyre Highway in Norseman

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Tiere gibt es auch auf der Strasse

Ca. 5 km vor Balladonia, es wurde schon langsam dunkel (um 18 Uhr) und wir sorgten uns um Kangaroos am Strassenrand, die gerne ins Auto huepfen (kamikazi spielen), bekamen wir eine Ueberraschung – wir sahen ganz grosse Tiere mitten auf der Strasse – es waren wirklich wilde Kamele , leider zu dunkel und zu schnell um Foto zu machen. Es waren ca. 6 bis 8 Kamele – der highlight unserer Reise heute. Unsere „Absteige“ im Balladonia Motel hat null Sterne. Die 9 Einwohner betreiben hier alles: das Motel, die Tankstelle, die Pub, das Restaurant und das take away shop.

Morgen geht es weiter, nach ca. 10 km sind wir dann wirklich auf den Nullarbor, wo die Baeume auf einmal verschwinden… wir lassen uns ueberraschen.

Freitag – Esperance

28 September, 2007

Wir haben alle sehr gut geschlafen und nach einem guten Fruehstueck beginnt unsere Esperance Tour. Der erste Stop war im Visitors Centre, damit wir auch keine Sehenswuerdigkeiten vermissen. Wir erfuhren, dass der Pink Lake (ein Salzsee) nicht mehr pink ist und dass wir morgen einen Bootsreise machen koennen um Seeloewen, Delphine, und Wasservoegel zu sehen. Die Bucht sieht sehr einladend und still aus und Mimi hat uns versprochen, dass sie nicht speibt – wir haben es deshalb gebucht fuer Morgen – wer weiss, vielleicht sieht Mimi endlich auch einen Wal ?

An der alten Jetty soll es einen Seeloewen geben, diesen haben wir gesucht, aber nicht gefunden – es fing an ein bisschen zu regnen.

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Die „Tanker Jetty“ und Hafen

Heute gab es kein picnic, wir haben gepflegt mittaggegesssen in Jetty restaurant. Dann haben wir die Ocean Drive von Esperance gemacht – einen wunderschoene Kuestenfahrt, fuer Mimi war es immer aussteigen, einsteigen, aussteigen – und immer war das Meer genauso Blau wie vorher…

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Eine Windturbinenfarm war auch am Weg.

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Doch der highlight es nachmittags fuer Mimi waren die Kangaroos, die einfach am Strassenrand auf uns warteten. Mimi hat schnell ihr Reserveproviant rausgeholt = Brot und wollte die Kangaroos fuettern – leider haben sie sich aber dann versteckt im Gestruepp.

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Gleichzeitig fand Phil auch Mimi’s Lieblingsblumen in Bluete, die Banksia Grandis.

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Weiter ging es zum Pink Lake – er ist wirklich nicht mehr pink.

Unser letzter Einkauf bei Woolies fuer die Reise ueber Nullarbor. Morgen frueh gibt es aber erst die Bootsreise zu Woody Island. Wahrscheinlich werdet ihr von uns nicht mehr viel hoeren, bis wir aus dem Nullarbor kommen – 3 odere 4 Tage!, Verbinding ist naemlich nicht gut. Sorgt Euch aber nicht, wir melden uns schon wieder sobald es geht.

Liebe Christine
Danke fuer die lieben Worte. Mimi hat vergessen was sie Dir schreiben wollte – schaue Dir die naechsten Bilder an, da siehst Du wie verfroren wir sind – Mimi’s Gehirn ist im Moment gefroren, obwohl wir die Heizung schon auf 25 Grad gestellt haben.. viele bussi an alle von Mimi.

Xandi – wir brauchen eine Erklaerung vom Frosch, was ist da der Hammer ??????

Donnerstag – Stirling Range National Park nach Esperance

27 September, 2007

Heute muessen wir leider weiterfahren. Im National Park war es sehr schoen, obwohl Mimi sehr viele blaue Flecken hat, denn sie hat sich immer an ihrem Bett angeschlagen – siehe foto.

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Es ging schon um 09:41 los (Phil hat genau die Uhr gecheckt). Mimi hatten einen hightlight heute morgen. Zum ersten Mal mussten wir nicht warten bis der Fuss im Auto war, Mimi konnte ihn selbst hinein bugsieren, ohne aufzuschreien…….

Die heutige Reise ist ca. 390 km lang und es gibt wenig zu sehen am Weg. Mimi lernt langsam aber sicher den Outback kennen, die Parkplaetze haben nicht alle ein Klo. Das ist nicht gut fuer Mimi’s Kloreportage (diese folgt erst nach Ende der Reise). In Ongerup gab es eine Wildblumenausstellung, die haben wir gleich besucht. Es gab ca. 400 verschiedene Wildblumen in einem Blechschuppen ausgestellt und waren alle mit botanischen Namen beschriftet. Mimi hat sich alle Namen gemerkt, vor allem die Banksia kannte sie schon alle von Vorgestern.

Phil hat Mimi ein Geschenk gebracht – Mimi ist erschrocken, dennn sie dachte es waere ein Igel-es war aber ihre „Lieblingspflanze“, eine Banksia Blume (eigentlich verbluehter Samen).

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Die Reise ging weiter durch eine trostlose Gegend, es gibt in Ravensthorpe eine Nickelmine und so schaut auch die Umgebung aus. Wir fangen einen wunderschoenen Parkplatz am Strassenrand mit Picnictischen, manche waren sehr rustikal aus Baumstaemmen, doch Mimi bevorzugte den Steintisch. Hier ging der 120 Grad Meridian (= Laengenbreite) durch und ist genau der Platz wo die Uhr 8 Stunden vor Greenwich Meantime ist (= Perth Uhrzeit). Wir haben Mittaggegessen und gerade als wir fertigwaren fing es wieder an zu regnen (die schwarzen Wolken haben uns schon den ganzen Morgen verfolgt und uns schliesslich eingeholt). Dieser picnic platz hatte kein Klo, und deshalb mussten wir in Ravensthorpe einen Klostopp machen. Wir haben es auch gleich gefunden. Unsere Telefonverbindung funktionierte noch immer nicht, und wir haben versucht ueber Telefonzelle unser Zimmer fuer unseren ersten Nullarbor stop (Fraser Range Sheep station) zu buchen – doch leider sind sie fuer das ganze Wochenende ausgebucht fuer eine Hochzeit – leider wird Mimi nicht in einem Shearing Shed uebernachten koennen – das war eigentlich geplannt als hightlight unserer Reise. Auch die Buchung fuer unser letztes Luxusapartment in Esperance gelang uns nicht – auch ausgebucht. Wir fuhren einfach weiter. Endlich liess Phil mich etwas fahren und ich habe natuerlich den ersten Roadtrain erwischt (3 Anhaenger, ca. 56m lang. Es dauerte eine Weile bis ich mich gewagt hab ihn zu ueberholen. Wir kamen ca. um 16;30 Uhr in Esperance an und nach ein paar Telefonate (endlich funktionierte das Handy wieder) fanden wir auch ein schoenes Apartment, wo wir gleich fuer 2 Tage uns eingenistet haben.

Wir haben dann beschlossen heute abend zu grillen und kauften entsprechend ein. Waesche wird gewaschen, Haare werden gewaschen und Mimi hat sogar ein Doppelbett fuer sich alleine zum schlafen. Wir muessen alle unsere Nullarbor Uebernachtungen vorbuchen. Der erste stop wird sein in Balladonia (Einwohnerzahl = 9) : zum Glueck haben wir gebucht,die letzten Zimmer haben wir bekommen. Morgen machen wir einen gemuetlichen Rundgang von Esperance.

Mittwoch – Stirling Ranges

27 September, 2007

Es ist zwar bewoelkt, doch wir sind mutig und werden den hoechsten Berg von WA heute besteigen – Bluff Knoll 1094 m.

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Bluff Knoll von in der Naehe von Stirling Range Retreat (Gestern Abend)

Mimi hat Ruhetag wie geplant. Wir machten unser picnic lunch und mein „Packesel“ (mein lieber Mann) hat alles getragen. Er zog sich heute sogar eine lange Hose an, denn am Berg wird es windig und kalt sein. Um 10:30 waren wir am Parkplatz und der lange steile Aufstieg ging los.

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Bluff Knoll von Parkplatz

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Parkplatz von der Spitze – Stirling Range Retreat ist am ende der Strasse im Hintergrund

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Siehst du – ich habe doch eine lange Hose dabei!

Zum Teil wurden wir fast weggeblasen vom Wind (siehe Foto an der Spitze, wo ich auch fast weggeblasen wurde).

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Der Abstieg dauerte genauso lang wie der Aufstieg und war fuer die Beine noch anstrengender wegen der steile (Gott sei Dank war Mimi nicht dabei..) Insgesamt waren wir fast 4 Stunden unterwegs.

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Genau auf dieser Spitze waren wir

Morgen kann ich sicher nicht mehr gehen.

Danach haben wir Mimi auf eine Wildflower and Wildlife Safari eingeladen (in das Auto natuerlich), wo wir die schoenen Blumen und das Wildlife im Stirling Range National Park bewunderten. Mimi wollte nur keine Banksias mehr sehen, die haben wir alle gestern schon bewundert. Wir haben viele verschiedene Sorten von Wildblumen gesehen auf der roten Naturpiste durch den National Park.

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Blick auf Stirling Range National Park. Bluff Knoll ist ganz im Hintergrund

Auf einmal sahen wir eine Emu Mami mit 6-7 junge Emus (leider war ich nicht schnell genug mit der Kamera). Kurz darauf sprang uns ein Kangaroo ueber dem Weg – Phil bremste und Mimi’s Finger wollte die Kamera festhalten (die Kameratasche enthaelt eine 300mmm Linse plus einer Zusatzlinse fuer die Wide Angle und einige normalen Linsen – eigentlich ein bisschen viel fuer einen kleinen Ring Finger)- deshalb ist jetzt der linke Finger blau – und wieder kein Foto. Ein zweites Kangaroo huepfte hinter dem Auto, dieses hatte sogar ein Joey. Dann kam eine Herde von Emus ueber die Strasse gelaufen, mindestens 10 Stueck, ich hatte zwar endlich die Kamera bereit, aber noch nicht die Zoomlinse aufgesetzt.

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Ein Emu haben wir erwischt

Der Adler (dieser war schwarzweiss) flog auch ueber uns hinweg – die Adler fressen die ueberfahrenen Kangaroos ganz auf, es liegen dann nur noch die Knochen auf der Strasse (die haben wir auch nicht fotografiert). Dann huepften ein paar Hasen ueber die Strasse, die waren zu schnell. Die Wildlife Safari dauerte ca. 2 1/2 Stunden (115 km), leider haben wir nur wenig Fotos von unserer Safari.

Wir kamen zurueck zu unserem Chalet und haben unser Abendessen vorbereitet. Heute grillen wir und es gab auch ein Feuer (siehe Foto).

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Preparieren in der Kueche

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und dann Grillen

Wir haben aber in unserem Chalet gegessen, denn es war draussen Finster und kalt. Canasta haben wir gestern abend und heute abend gespielt. Phil gewinnt immer, wir denken er schwindelt, denn er mischt immer die Karten…

Morgen fahren wir nach Esperance weiter, unser vorletzter Stop vor dem Nullarbor.

Die Internetverbindung haben wir immer nicht – in Esperance gibt es bestimmt eine Verbindung.