Archiv für die Kategorie ‘New South Wales’

Freitag – Wagga Wagga nach Sydney – 485 km

5 Oktober, 2007

Die letzte Etappe unserer langen Reise begann heute um 09:22. Das Wetter war wunderschoen, blauer Himmel ca. 11 Grad (erwaermte bis auf 27 Grad am Nachmittag), ideal fuers Reisen.

Heute gibt es nur einen Stop in Gundagai um den „dog with the tuckerbox“, die Ruine eines Hotels und ein paar historische Bruecken zu bewundern. Mimi hat auch ein paar Postkarten noch abgeschickt.

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Die Strassenbruecke

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Die Bahnbruecke

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Dog on the Tuckerbox – Gundagai

Man merkt am Verkehr, dass wir immer naeher zur zivilisierten Welt kommen. Mittagspause gab es in Goulburn in einem schoenen Park (wenig Fliegen).

Dann kamen wir in unseren ersten Stau, zum Glueck nicht so lange, denn wir konnten abfahren auf eine neue Verbindungshighway, wo es weniger Verkehr gab. Um 16:30 waren wir schon in St. Ives Shopping Center um unser Abendessen zu besorgen, den Rest wird Woollies um 17:00 zu Hause anliefern.

Phil ist insgesamt 10,400 km gefahren (sydney-perth-sydney), ich war ca. 7,700 km unterwegs(sydney-adelaide, perth-sydney) und Mimi war 6,500 km unterwegs (perth-sydney).

Unser Haus steht noch, die Putzfrau ist nicht gekommen, also muessen wir morgen putzen. Wir sind alle froh, dass wir zu Hause sind und nicht mehr frueh aufstehen muessen oder Quartier suchen muessen. Morgen wird es 32 Grad, vielleicht gehen wir endlich an die Beach ….

Die letzten 3 Tage haben wir ein eBook angehoert, „Down Under“ (in Amerika heisst es „In a Sunburned Country“) von Bill Bryson, es beschrieb sehr gut unsere Eindruecke vom Land und wir wuerden dieses Buch jeden empfehlen, der einen realistischen (und manchmal lustigen) Eindruck dieses Landes haben will.

Unsere Berichte werden sich jetzt beschraenken auf besondere Ereignisse in Sydney, also nicht mehr taeglich,denn wir werden uns erst ein bisschen vom Urlaub ausruhen…

Donnerstag – Mildura (Vic) nach Wagga Wagga (NSW) – 574 km

4 Oktober, 2007

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Unser Motel in Merbein

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Und immer noch mehr als 1000km nach Sydney. Das Auto wird einfach nicht sauber.

Wieder ein langer Tag vor uns – die Orangenplantagen verschwanden schnell und wieder kam die Einoede, wo nichts waechst.

Ein paar verlorene Schafe und auf einmal gab es viele Emus zu sehen, die meisten im Gestruepp, wir erwischten aber auch ein paar im Weizenfeld – leider liefen sie schnell wieder weg.

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Es gab eigentlich viele Emus auf dieser Strecke – diese kleine Gruppe hiermit Baby dabei haben wir fotografiert

Die Hay Ebene haben wir schon auf der Herfahrt beschrieben, sie hat sich nicht veraendert. Heute gab es in Hay takeaway fuer Mittag, welches wir am Flussufer des Murrumbidgee gegessen haben, ein idylisher Platz, doch leider wollten die Fliegen mitessen.

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Murrumbidgee River

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Der Audi ist saudreckig

Unsere letzte Nacht auf der Reise verbringen wir in einem schoenen Motel in Wagga Wagga.

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Das Motel in Wagga Wagga

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2 Zimmer gibts – ein Zimmer fuer die Mimi und ein Zimmer fuer uns

Und das letzte Abendmal werden wir hier im Restaurant geniessen. Zum letzten Mal schlafen wir in einem fremden Bett, bei Mimi dauert es noch 2 Wochen, bevor sie ihr eigenes Bett wiedersieht. Mimi hat schon genug vom Reisen, und freut sich schon auf die Zivilisation in Sydney. Heute war es wunderschoen wettermaessig, ca, 22 Grad, der Wind war ein bisschen kuehl, perfektes Reisewetter.

Jetzt bleiben nur 440 km uebrig!

Sonntag – Fahrt nach Adelaide

9 September, 2007

Nach einem leckeren Abendessen und eine gute Flasche Brown Brothers Rotwein, haben wir gut geschlafen. Um 7 Uhr gab es Fruehstueck und um 8 Uhr waren wir schon unterwegs. Ein frisher Morgen bei 12 Grad aber einwunderschoener blauer Himmel. Die Hay Ebene war zum Teil eine trostlose Gegend mit Salzmarsch und anderseitswo irrigiert wird, riesengrosse Weizenfelder.

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Schwaerme von Galahs (Papageinart mit Rosa Bauch) waren am Strassenrandund flogen weg als wir vorbeikamen – leider konnte ich nur 4 erwischen mit der Kamera.
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Auch Emus haben wir etliche gesehen, wie auch die ueblichen Kangaroos die dem Verkehr zum Opfer fallen, obwohl es kaum
Verkehr gibt, hauptsaechlich Doppel-LKWs mit Vieh (Schweine und Schafe).

Von Hay gings durch Victoria nach Suedaustralien, wo wir an der Grenze bei Pinnaroo diesmal gestoppt wurden – es war diesmal Ernst mit der Quarantaene und wir mussten unser Obst and Gemuese entweder abgegen oder auf der Stelle essen. Da es schon12:30 war haben wir einen Mittagsstop gemacht, leider nicht ein idylischer Platz in der Sonne am Ufer des MurrayRivers, nein – das Bild sagt alles…..
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Ausserdem war es saukalt , der Wind hat geblasen und rundherum bildete sich ein Gewitter.Ohne grossse Pause gings weiter und da wir sehr gut vorankamen, haben wir einen Stop gemacht in Hahndorf – ein historishes deutsches Dorf, ca 20 km entfernt von Adelaide. Dort haben aufgestockt an Mettwurst, Pfefferoni und deutschem Brot, damit Phil auch was zum knabbern hat, wenn er die grosse Reise durch den Nullarbor antritt.
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Ausserdem haben wir schnell ein Zimmer in Adelaide gebucht, last minute bookings zum Sonderpreis, doch diesmal war der Minipreis auch ein Minizimmer, Mama wuerde nicht in das Badezimmer hineinkommen.
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Ausserdem ist the airconditioning kaput und gerade heute wurde es 25 Grad in Adelaide.Waren um 17:00 hier, eigentlich war es 16:30 Adelaide Zeit. Heute abend regnet es und morgen soll es in Perth 5 – 17 Grad werden. Gehen schoen Abendessen in der Rundle Mall, wo die besten Restaurants von Adelaide sind.

Morgen frueh faehrt Phil allein los bis nach Ceduna ca. 760 km . Dienstag ist erster stop im Nullarbor , Mittwoch wird er schon in Coolgardie sein (Gold gegend) mit Ankunft in Perth am Donnerstag Abend. Ich freue mich schon auf Mamas Ankunft morgen abend. Melde mich erst wieder am Donnerstag oder Freitag, denn Phil wird Laptop behalten.

Samstag – Abfahrt von Sydney

8 September, 2007

Um 08:30 ging es los von St Ives – leider regnet es noch immer …

Die Reise ging ueber Goulbourn, Gundagai, Tarcutta, Gumley Gumley, Wagga Wagga, Narrandera, Waddi bis nach Hay (hier gibt es viele Heuhaufen). Wir sind um 16:30 angekommen und uebernachten heute im Comfort Inn Motel (die haben wireless ungeschuetzt, und so koennen wir umsonst bloggen).

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Unser Motel in Hay

Die Hay Plains ist eine Ebene im Ausmass von 4,400,000 ha = eine der flachsten Gebiete der Erde (das stimmt es war eine ziemlich trostlose Gegend…) Das Dorf schlaeft auch schon um 16:30 am Samstag, nicht einmal die Tankstellen hatten geoeffnet!

Bis nach Gundagai gab es Regen und ca. 10 Grad, in Gumley endlich etwas Sonnenschein, rechtzeitig fuer unser erstes picnic.

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Mittagessen in der Naehe von Gumly Gumly

Das bestand aus all den Ueberresten vom Eiskasten ( ein schoener Salat mit geraeuchtern chicken, avocado und parmesan wie auch ein gutes Brot von unserem Deutschen Baeker). Die Temperatur stieg dann bis auf 22 Grad so um 15:00. Unser einziges Hindernis waren the Kuehe hinter Wagga Wagga.

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Eine war sogar sehr mutig ….

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Zum Glueck hatte es nicht das gleiche Schicksal wie soviele arme Kangaroos die wir am Strassenrand gesehen haben ( mindestens 20+)

Ausserdem mussten wir unser gutes Obst in die Tonne werfen in Narrandera, wegen „fruit flys“. Es gab soviele Fliegen um die Tonne, die dann in unser Auto flogen, und wenn wir aufgehalten worden waeren, haetten wir erst die fruit flys dabei gehabt sogar ohne unser Obst. Ich war aber schlau, denn ich habe die Mandarinen und Kiwis einfach geschaelt und nur die Schalen weggeworfen.

Insgesamt haben wir heute 760 km zurueckgelegt genau den halben Weg nach Adelaide. Morgen gehts bis Adelaide, wo ich dann meinen lieben Mann verlassen werde und er wird dann alleine weiterfahren ueber den Nullarbor.