Archiv für September 2007

Sonntag – Balladonia nach Eucla

30 September, 2007

Um 7 Uhr ging der Wecker los, wir fruehstueckten in unserem kleinen Zimmer und waren um 08:50 unterwegs.

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Verschiedene Tiere auf der Strasse

Bald waren wir am Anfang der laengsten geraden Strecke in Australien.

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Die Roadtrains waren auch schon alle frueh unterwegs und holten uns alle ein als wir unseren ersten (Klo-)Stop in Caiguna machten.

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Road Trains und Wohnwagen
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Road Trains und Audi

Auch die Pensionisten Caravans waren schon unterwegs. Doch man muss zugeben wir haben mehr Roadkill (tote Kangaroos am Strassenrand ) gesehen als Autos.

Unser picnic lunch war geplannt in der Madura Pass Oase

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Blick ueber „nichts“ von Madura Pass
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- doch es gab nur ein Klo, viele Fliegen aber keinen picnic Tisch.

Die Schilder muss man genau lesen, manche zeigen ein P = nur ein Parkplatz fuer LKW oder es zeigt an einen Baum mit Tisch = hoffentlich gibt es wirklich einen Tisch, oder es zeigt an, dass es auch ein Klo gibt (oft genannt 24 Stunden Klo = d.h. man darf dort auch ueber Nacht campen).
Ca. 20 km weiter gab es doch einen picnic Platz mit einigen Tischen ( und ein 24 Stunden Klo) – und noch mehr Fliegen. Wir haben blitzschnell unseren picnic Tisch vorbereitet, die Fliegen trugen uns fast alles weg bevor wir es in den Mund kriegten. Ausserdem hatte es bereits 32 Grad erreicht und da wir im Nullabor sind, sind the Baeume sehr klein und werfen kaum Schatten.

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Wir plannten dann in Mandrabilla zu tanken, wo es den billigsten Sprit im Nullabor gibt. Vor jeder „Orts“ einfahrt gibt es ein besonderes Schild.

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Phil hat versucht zu tanken, es stoppte nach 33 cents, er ging ins office und meldete, dass die Pumpe nicht funktionierte. Der Tankwart meinte „dann haben wir wohl keinen Sprit mehr“ und rechnete die 33 cents (= 220 ml Benzin) auch ab. Ausserdem haben sie schnell ein Schild gemacht „out of order“ und haengten es an die Pumpe, damit sie niemand mehr stoerte. Ein anderer Reisender meinte wir haetten ein sehr oekonomisches Auto …. da wir nur 33 cents bezahlt haben fuers tanken. Wir erklaeten ihm, dass die Pumpe leer ist und er meinte, er haeete wohl Glueck gehabt, denn er konnte noch volltanken, er hatte naemlich wirklich nichts mehr im Tank. So – was machen wir jetzt mitten in der Wueste ohne Sprit? Zum Glueck hat der Audi einen grossen Tank und wir koennen noch ca. 100 km fahren – unser Ziel fuer heute ist Eucla, nur 68 km weiter.

Wir checkten ein, heute haben wir 2 Zimmer mit gemeinsamen Bad & Klo. Mimi legte sich gleich aufs Bett und wollte faul sein. Doch wir haben das nicht zugelassen, denn wir hatten noch etwas vor fuer heute.

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Blicke ueber die Kueste in die naehe vom Hotel

Wir muessen die alte Telegrapenstation besichtigen, die vom Sand verschlungen wurde …

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Diese war 1877 die wichtigste Kommunikationsstation zwischen Perth und Adelaide, die W.A. mit dem Rest des Kontinents verband.

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Blick von die alte Telegrapenstation Richtung Eucla Roadhouse

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Ankunft in Eucla

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Tankstelle, Hotel, Restaurant, Pub, einfach alles

Eucla ist das groesste von allen Roadhouses am Nullabor und es gibt auch ein „schoenes“ Restaurant wo wir zu abend gegessen haben. Die Kellnerin war ein „kalb“ sie verstand uns nicht und rechnete auch nicht alles ab. Aber wir waren ehrlich, denn wir dachten es waere vielleicht ihr erster Tag am job. Das Essen hat einigermassen geschmeckt (ausnahmsweise auch Mimi). Wegen der Verwirrung mit der Zeitumstellung, haben wir heute morgen unsere Uhren schon 45 Minuten vorgestellt und heute abend auch nochmal 45 Minuten vorgestellt damit wir schon auf S.A. Zeit reisen morgen – die Grenze zu Sued Australien (S.A.) ist nur 18 km weit weg.

Endlich darf Mimi ist Bett gehen und lesen und schlafen, damit sie fuer die morgige Fahrt wieder fit ist. Morgen hoffen wir endlich Mimi einen Wal zu zeigen, denn wir fahren ganze nahe an der Kueste entlang. (Mimi glaubt es nicht … wir werden schon sehen, Phil hat ja auch einen Wal schon im Nullabor gesehen am hinweg)

Samstag – Esperance nach Balladonia

29 September, 2007

Heute morgen wachten wir auf zu einem wunderschoenen Tag, Sonnenschein, blauer Himmel, kein Wind und es hatte schon 18 Grad um 09:30 Uhr als von der Jetty unsere Cruise los ging. Wir hatten Glueck, das wir heute den schoensten Tag (wettermaessig) des Urlaubs haben, besonders da wir eine Bootstour mit Mimi machen wollen. Das Boot war sehr modern und zum Glueck nicht voll mit Touristen und wir konnten uns die besten Plaetze aussuchen. Besonders fuer Mimi haben wir einen schoenen Platz gefunden.

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Wir sind einige Inseln abegefahren in der Bucht auf der Suche nach Seeloewen und Seerobben.

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Seeloewen sonnen sich

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Ein Bull Seeloewe

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Cape Barren Gaense

Wir haben auch Delphine gesehen, wie sie herumgespielt haben, und vor dem Boot herumtanzten. Das Boot konnte ganz nahe zu den kleinen steinigen Inseln heranfahren, damit man wirklich einen guten Blick bekam.

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Seerobben

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Seeloewe

Das Meer war auch sehr ruhig heute, einfach perfekt.

Unser Ziel war Woody Island, wo wir an Land gingen und morning tea serviert bekamen mit Schokoladekuchen. Mimi blieb dann im Visitor Center auf einer schoenen sonnigen Bank sitzen und genoss die wunderschoene Umgebung.

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Aussteig vom Boot auf Woody

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Wir gingen auf eine kleine Inseltour. Auf dieser Insel kann man campieren aber es gibt auch klein Huetten zu mieten (etwas besser als ein Zelt). Heute nachmittag haben sie 2 Hochzeiten geplannt auf der Insel.

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Blick ueber Frenchmans Peak und Cape Le Grande von Woody Island

Die Rueckfahrt dauerte nur 25 Minuten, wir waren um 12:30 wieder an Land und haben unsere Brote gegesssen in der Sonne.

Wir waren schon fertig fuer die erste Etappe der Nullarbor Reise. Heute fuhren wir ueber Norseman (ein mining Dorf) nach Balladonia.

In Norseman gibt es ein Kunstwerk mitten in der Stadt mit Wellenblechkamele.

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Die Kamele sehen eigentlich ganz gut aus, meinen wir!

Die Temperatur ist bis auf 32 Grad schon angestiegen.

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Anfang die Eyre Highway in Norseman

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Tiere gibt es auch auf der Strasse

Ca. 5 km vor Balladonia, es wurde schon langsam dunkel (um 18 Uhr) und wir sorgten uns um Kangaroos am Strassenrand, die gerne ins Auto huepfen (kamikazi spielen), bekamen wir eine Ueberraschung – wir sahen ganz grosse Tiere mitten auf der Strasse – es waren wirklich wilde Kamele , leider zu dunkel und zu schnell um Foto zu machen. Es waren ca. 6 bis 8 Kamele – der highlight unserer Reise heute. Unsere „Absteige“ im Balladonia Motel hat null Sterne. Die 9 Einwohner betreiben hier alles: das Motel, die Tankstelle, die Pub, das Restaurant und das take away shop.

Morgen geht es weiter, nach ca. 10 km sind wir dann wirklich auf den Nullarbor, wo die Baeume auf einmal verschwinden… wir lassen uns ueberraschen.

Freitag – Esperance

28 September, 2007

Wir haben alle sehr gut geschlafen und nach einem guten Fruehstueck beginnt unsere Esperance Tour. Der erste Stop war im Visitors Centre, damit wir auch keine Sehenswuerdigkeiten vermissen. Wir erfuhren, dass der Pink Lake (ein Salzsee) nicht mehr pink ist und dass wir morgen einen Bootsreise machen koennen um Seeloewen, Delphine, und Wasservoegel zu sehen. Die Bucht sieht sehr einladend und still aus und Mimi hat uns versprochen, dass sie nicht speibt – wir haben es deshalb gebucht fuer Morgen – wer weiss, vielleicht sieht Mimi endlich auch einen Wal ?

An der alten Jetty soll es einen Seeloewen geben, diesen haben wir gesucht, aber nicht gefunden – es fing an ein bisschen zu regnen.

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Die „Tanker Jetty“ und Hafen

Heute gab es kein picnic, wir haben gepflegt mittaggegesssen in Jetty restaurant. Dann haben wir die Ocean Drive von Esperance gemacht – einen wunderschoene Kuestenfahrt, fuer Mimi war es immer aussteigen, einsteigen, aussteigen – und immer war das Meer genauso Blau wie vorher…

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Eine Windturbinenfarm war auch am Weg.

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Doch der highlight es nachmittags fuer Mimi waren die Kangaroos, die einfach am Strassenrand auf uns warteten. Mimi hat schnell ihr Reserveproviant rausgeholt = Brot und wollte die Kangaroos fuettern – leider haben sie sich aber dann versteckt im Gestruepp.

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Gleichzeitig fand Phil auch Mimi’s Lieblingsblumen in Bluete, die Banksia Grandis.

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Weiter ging es zum Pink Lake – er ist wirklich nicht mehr pink.

Unser letzter Einkauf bei Woolies fuer die Reise ueber Nullarbor. Morgen frueh gibt es aber erst die Bootsreise zu Woody Island. Wahrscheinlich werdet ihr von uns nicht mehr viel hoeren, bis wir aus dem Nullarbor kommen – 3 odere 4 Tage!, Verbinding ist naemlich nicht gut. Sorgt Euch aber nicht, wir melden uns schon wieder sobald es geht.

Liebe Christine
Danke fuer die lieben Worte. Mimi hat vergessen was sie Dir schreiben wollte – schaue Dir die naechsten Bilder an, da siehst Du wie verfroren wir sind – Mimi’s Gehirn ist im Moment gefroren, obwohl wir die Heizung schon auf 25 Grad gestellt haben.. viele bussi an alle von Mimi.

Xandi – wir brauchen eine Erklaerung vom Frosch, was ist da der Hammer ??????

Donnerstag – Stirling Range National Park nach Esperance

27 September, 2007

Heute muessen wir leider weiterfahren. Im National Park war es sehr schoen, obwohl Mimi sehr viele blaue Flecken hat, denn sie hat sich immer an ihrem Bett angeschlagen – siehe foto.

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Es ging schon um 09:41 los (Phil hat genau die Uhr gecheckt). Mimi hatten einen hightlight heute morgen. Zum ersten Mal mussten wir nicht warten bis der Fuss im Auto war, Mimi konnte ihn selbst hinein bugsieren, ohne aufzuschreien…….

Die heutige Reise ist ca. 390 km lang und es gibt wenig zu sehen am Weg. Mimi lernt langsam aber sicher den Outback kennen, die Parkplaetze haben nicht alle ein Klo. Das ist nicht gut fuer Mimi’s Kloreportage (diese folgt erst nach Ende der Reise). In Ongerup gab es eine Wildblumenausstellung, die haben wir gleich besucht. Es gab ca. 400 verschiedene Wildblumen in einem Blechschuppen ausgestellt und waren alle mit botanischen Namen beschriftet. Mimi hat sich alle Namen gemerkt, vor allem die Banksia kannte sie schon alle von Vorgestern.

Phil hat Mimi ein Geschenk gebracht – Mimi ist erschrocken, dennn sie dachte es waere ein Igel-es war aber ihre „Lieblingspflanze“, eine Banksia Blume (eigentlich verbluehter Samen).

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Die Reise ging weiter durch eine trostlose Gegend, es gibt in Ravensthorpe eine Nickelmine und so schaut auch die Umgebung aus. Wir fangen einen wunderschoenen Parkplatz am Strassenrand mit Picnictischen, manche waren sehr rustikal aus Baumstaemmen, doch Mimi bevorzugte den Steintisch. Hier ging der 120 Grad Meridian (= Laengenbreite) durch und ist genau der Platz wo die Uhr 8 Stunden vor Greenwich Meantime ist (= Perth Uhrzeit). Wir haben Mittaggegessen und gerade als wir fertigwaren fing es wieder an zu regnen (die schwarzen Wolken haben uns schon den ganzen Morgen verfolgt und uns schliesslich eingeholt). Dieser picnic platz hatte kein Klo, und deshalb mussten wir in Ravensthorpe einen Klostopp machen. Wir haben es auch gleich gefunden. Unsere Telefonverbindung funktionierte noch immer nicht, und wir haben versucht ueber Telefonzelle unser Zimmer fuer unseren ersten Nullarbor stop (Fraser Range Sheep station) zu buchen – doch leider sind sie fuer das ganze Wochenende ausgebucht fuer eine Hochzeit – leider wird Mimi nicht in einem Shearing Shed uebernachten koennen – das war eigentlich geplannt als hightlight unserer Reise. Auch die Buchung fuer unser letztes Luxusapartment in Esperance gelang uns nicht – auch ausgebucht. Wir fuhren einfach weiter. Endlich liess Phil mich etwas fahren und ich habe natuerlich den ersten Roadtrain erwischt (3 Anhaenger, ca. 56m lang. Es dauerte eine Weile bis ich mich gewagt hab ihn zu ueberholen. Wir kamen ca. um 16;30 Uhr in Esperance an und nach ein paar Telefonate (endlich funktionierte das Handy wieder) fanden wir auch ein schoenes Apartment, wo wir gleich fuer 2 Tage uns eingenistet haben.

Wir haben dann beschlossen heute abend zu grillen und kauften entsprechend ein. Waesche wird gewaschen, Haare werden gewaschen und Mimi hat sogar ein Doppelbett fuer sich alleine zum schlafen. Wir muessen alle unsere Nullarbor Uebernachtungen vorbuchen. Der erste stop wird sein in Balladonia (Einwohnerzahl = 9) : zum Glueck haben wir gebucht,die letzten Zimmer haben wir bekommen. Morgen machen wir einen gemuetlichen Rundgang von Esperance.

Mittwoch – Stirling Ranges

27 September, 2007

Es ist zwar bewoelkt, doch wir sind mutig und werden den hoechsten Berg von WA heute besteigen – Bluff Knoll 1094 m.

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Bluff Knoll von in der Naehe von Stirling Range Retreat (Gestern Abend)

Mimi hat Ruhetag wie geplant. Wir machten unser picnic lunch und mein „Packesel“ (mein lieber Mann) hat alles getragen. Er zog sich heute sogar eine lange Hose an, denn am Berg wird es windig und kalt sein. Um 10:30 waren wir am Parkplatz und der lange steile Aufstieg ging los.

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Bluff Knoll von Parkplatz

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Parkplatz von der Spitze – Stirling Range Retreat ist am ende der Strasse im Hintergrund

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Siehst du – ich habe doch eine lange Hose dabei!

Zum Teil wurden wir fast weggeblasen vom Wind (siehe Foto an der Spitze, wo ich auch fast weggeblasen wurde).

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Der Abstieg dauerte genauso lang wie der Aufstieg und war fuer die Beine noch anstrengender wegen der steile (Gott sei Dank war Mimi nicht dabei..) Insgesamt waren wir fast 4 Stunden unterwegs.

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Genau auf dieser Spitze waren wir

Morgen kann ich sicher nicht mehr gehen.

Danach haben wir Mimi auf eine Wildflower and Wildlife Safari eingeladen (in das Auto natuerlich), wo wir die schoenen Blumen und das Wildlife im Stirling Range National Park bewunderten. Mimi wollte nur keine Banksias mehr sehen, die haben wir alle gestern schon bewundert. Wir haben viele verschiedene Sorten von Wildblumen gesehen auf der roten Naturpiste durch den National Park.

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Blick auf Stirling Range National Park. Bluff Knoll ist ganz im Hintergrund

Auf einmal sahen wir eine Emu Mami mit 6-7 junge Emus (leider war ich nicht schnell genug mit der Kamera). Kurz darauf sprang uns ein Kangaroo ueber dem Weg – Phil bremste und Mimi’s Finger wollte die Kamera festhalten (die Kameratasche enthaelt eine 300mmm Linse plus einer Zusatzlinse fuer die Wide Angle und einige normalen Linsen – eigentlich ein bisschen viel fuer einen kleinen Ring Finger)- deshalb ist jetzt der linke Finger blau – und wieder kein Foto. Ein zweites Kangaroo huepfte hinter dem Auto, dieses hatte sogar ein Joey. Dann kam eine Herde von Emus ueber die Strasse gelaufen, mindestens 10 Stueck, ich hatte zwar endlich die Kamera bereit, aber noch nicht die Zoomlinse aufgesetzt.

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Ein Emu haben wir erwischt

Der Adler (dieser war schwarzweiss) flog auch ueber uns hinweg – die Adler fressen die ueberfahrenen Kangaroos ganz auf, es liegen dann nur noch die Knochen auf der Strasse (die haben wir auch nicht fotografiert). Dann huepften ein paar Hasen ueber die Strasse, die waren zu schnell. Die Wildlife Safari dauerte ca. 2 1/2 Stunden (115 km), leider haben wir nur wenig Fotos von unserer Safari.

Wir kamen zurueck zu unserem Chalet und haben unser Abendessen vorbereitet. Heute grillen wir und es gab auch ein Feuer (siehe Foto).

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Preparieren in der Kueche

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und dann Grillen

Wir haben aber in unserem Chalet gegessen, denn es war draussen Finster und kalt. Canasta haben wir gestern abend und heute abend gespielt. Phil gewinnt immer, wir denken er schwindelt, denn er mischt immer die Karten…

Morgen fahren wir nach Esperance weiter, unser vorletzter Stop vor dem Nullarbor.

Die Internetverbindung haben wir immer nicht – in Esperance gibt es bestimmt eine Verbindung.

Dienstag – Albany nach Stirling Ranges

27 September, 2007

on der Dolphin Lodge ging es um 09:30 wieder los.

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Mimi wartet auf das Autopacken

Der Regen hatte sich ueber Nacht gelegt, und wir hatten blauen Himmel – aber es war noch ein kalter Wind. Wir fuhren zum historic lookout in Albany, wo es Walsichtungen gab, leider kamen wir zu spaet fuer ein gutes Foto.

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Pamorama Blick ueber King George Sound – Albany

Wir mussten heute zurueck zur Gap und Natural Bridge (siehe fotos), wo wir wieder davon geblasen wurden.

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The Gap

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The Natural Bridge

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Hier war es auch kalt und sehr windig!!!

Dann stockten wir Lebensmittel wieder auf fuer unser Abenteuer in den Stirling Ranges. Am Weg dahin stoppten wir erst fuer lunch picnic am Ufer von Kings River.

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Mittagessen bei Kings River

Dann in einer Banksia Farm, wo wir einen schoenen Spaziergang zwischen allen Sorten von Banksias, die es gibt machten. Nicht alle bluehen gerade jetzt – siehe fotos fuer ein paar Exemplare.

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Banksia Blumen

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Aber Mimi hasst diese Blumen

Meine Lieblingsblueten sind die Flowering Gums

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Leider bluehen nur manche und noch nicht die ganzen Baeume, diese gibt es eigentlich speziell nur hier in West Australien.

Unser Chalet in Stirling Ranges ist einfach aber OK, Mimi hat Angst vor Schlangen und anderen Viechern, doch wir haben ueberall Moskitonetze an den Fenstern und der Aufgang ist erhoeht.

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Abendessen im Wohnzimmer/Esszimmer

Morgen hat Mimi wieder einen Ruhetag und wir werden im Busch etwas wandern gehen, und die schoenen Wildblumen bewundern. Hoffentlich haelt das Wetter morgen, heute hatten wir ueberhaupt keinen Regen, obwohl die Wolken uns staendig bedrohten. Kalt ist est aber, als wir ankamen um 17:30 waren es nur 13 Grad.

Heute gibt es wieder keine Internetverbindung – dass heisst wir werden erst am Donnerstagabend etwas uploaden, weil wir werden auch Morgen hier sein.

Montag – Walpole nach Albany via Denmark

24 September, 2007

Es hat in der Nacht wieder geschuettet. Die Sonne von gestern ist verschwunden und der Wettermann hatte leider recht, es gibt wieder Regen und auch kalt ist es schon wieder. Zum Glueck haben wir gestern Natur erledigt und heute waren Galerien, Kaesefabrik und Walmuseum angesagt.

Die Fahrt ging um 09:30 Uhr los, leider machten einige Galerien erst um 11 Uhr auf, manche sollten offen sein, waren aber zu. Endlich fanden wir eine, es war 10:50, das Schild sagte geschlossen, doch sie oeffneten um 11 Uhr. Es lag sehr schoen idylisch an einem kleinen See mit schoenen Wildblumengarten und die Voegel schmausten an den Blueten. Zwischen den Regentropfen gingen wir hinein und suchten die Ausstellungsstuecke (Gemaelde, Holzarbeiten, Schmuck und Keramik)die im Reisefuehrer standen. Wir fanden eine Theke zum Weinkosten und zu Mimi’s Freude, gab es auch Tische fuer Kaffee und Kuchen. Sie trank einen Tee mit „Sachertorte“, schmeckte sehr gut. Wir haben Wein gekostet und wieder aufgestockt, denn wir haben schon fast alle ausgetrunken von Margaret River.

Auf der selben dirt road ging es weiter (Phil aegerte sich, denn er hatte gerade heute morgen das Auto etwas geputzt) zu Denmark Farmhouse Cheese Fabrik, fuer eine Kaese Kostprobe. Mimi war in ihrem Element, hat alle 20 Kaese gekostet (wir auch) konnte sich dann nicht entscheiden, welchen Kaese sie kaufen wollte. Wir haben also ein paar gekauft – siehe Foto.

Somit sind wir auf jedenfall eingedeckt mit Wein und Kaese fuer den Nullarbor, wo es solche Feinheiten, nicht mehr gibt.

Die Reise ging weiter nach Albany, es hat geschuettet den meisten Weg und es war nur 11.5 Grad um 12:00 Uhr mittags. Ich nahm an, dass das Walmuseum in einem Gebaeude untergebracht ist. War aber nicht so, das Museum war die urspruengliche Walfangstation, wo die Walschiffe die Wale an Land brachten und verarbeiteten. Deshalb war die Ausstellung verstreut in den verschiedenen Gebaeuden wie in einem kleinen Dorf und man musste im Regen von einem zum anderen Wandern. Die Riesentanks, die das Waloel frueher lagerten, waren umgewandelt in Theater wo Filme ueber die Geschichte des Walfangs in Australien, Sharks und Walsorten gezeigt wurden. Die Fuehrung war „openair“, Mimi ist nicht mitgegangen, den es machte ihr keinen Spass zwischen den Tropfen zu „laufen“ (es war kalt und stuermisch, so wie auf den Walfangbooten im Suedlichen Ozean). Ein Walschiff haben sie auch dort stehen, extra den Hafen ausgepumpt, damit das Schiff am Land gestrandet ist fuer das Museum. Auch ein paar Walskelete gab es zu stehen, Wale die in dieser Bucht sich gestrandet hatten.

Der grosse am Foto ist eigentlich ein Pigmy Blauer Wal(koennt Euch vorstellen wie gross der normale Blaue Wal ist). In Albany stoppten sie mit dem Walfang in 1978.

Da das Wetter immer schlimmer wurde, ging es dann gleich zu unserem Apartment. Heute abend gingen wir aus essen. Es gab aber nur 2 restaurants im Ort, eines war Seafood, so gingen wir ins andere, da Mimi keine Seafood isst und Phil auch lieber ein Fleisch hat. Wir haben Lamm bestellt, es dauerte sehr lange, und dann war das Essen schon halb kalt. Mimi hat sich fuer uns beschwert und so erhielten wir dann unser Dessert und Kafee umsonst. Mimi hat Chicken Parmigiano bestellt ohne chips und Salat, nur mit Gemuese, doch hatte Erdaepfel, Gemuese und Salat dabei – sie konnte es natuerlich nicht alles essen. Mittlerweile ist die Temperatur weiterhin gesunken, bis auf 8 Grad – in der Nacht soll es bis 4 Grad runter gehen. Ich habe mir gestern einen Sweater gekauft, denn ich heute an Mimi abgegeben habe, denn sogar ihr ist es schon zu kalt hier. Phil haelt die Stellung, er laeuft noch immmer in der kurzen Hose rum, obwohl er schon zugab, dass es heute ein bisschen kuehl ist. Sein Argument ist, dass er zumindest dann immer trockene Hosen hat, die lange Hose die er zum Abendessen anzieht.

Morgen fahren wir in die Stirling Ranges, um Wildflowers auf den schoenen Wanderwegen zu bewundern. Im Moment , wissen wir nicht ob unser Traum in Erfuellung geht, denn es regnet so viel, und ausserdem sind die Stirling Ranges, der einzige Platz, wo es in WA auch manchmal schneit. Wer weiss, vielleicht erlebt Mimi Schnee in Australien – zum ersten Mal in ihrem Leben. Morgen wissen wir es besser. Gute Nacht, wir kriechen jetzt alles ins Bett, denn uns ist kalt…..

Sonntag – 23 September. Walpole und Umgebung

23 September, 2007

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Unser „Haus“ in Walpole

Als erstes mussten wir heute unser Abendessen besorgen im Dorf von Walpole – eine Strasse, 2 supermaerkte (einer davon ist in der Tankstelle) und die Baeckerei hatte frischgebackenes Brot – es gab aber nur eine Auswahl = Schwammbrot. Dann ging es los auf die Waelder Tour : Giant Tingle Tree , 8m Duchmesser, 24 m Umfang – siehe Foto

Als naechstes kam Circular Pools – ein Wassergefaelle am Frankland River, so sich 2 pools bildeten. Der obere pool ist 5.5 m tief und der untere pool ist 8.5 m tief. Das Wasser ist ganz schaumig und kaffeebraun

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Frankland River bei Circular Pools

Mimi war heute muede. Doch es ging weiter zum Treetop walk, wo wir 40 m ueber dem Waldboden gehen konnten mitten in den Baumwipfeln der Red Tingle Baeume (diese werden bis zu 80 m noch und es gibt sie nur noch in West Australien, sie stammen aus der Urzeit) Mimi war sehr mutig, denn ab und zu schwankte der Weg sehr stark wie am Schiff. Das Zertificat hat sie sich wirklich verdient.

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Valley of the Giants – Tree Top Walk

Leider gab es bei den Riesenbaeumen keinen picnic Platz und wir mussten weiter fahren nach Conspicuous Cliffs (ca. 10 km) um endlich Mittag zu essen (es war schon halb 3 und Mimi hat schon einen Riesenhunger gehabt). Sogar hier mussten wir erst 100 m laufen, bis wir den picnic Tisch fanden, diser war aber ueberdacht und vom Wind geschuetzt – es war trotdem wieder kalt, obwohl die Sonne heute schien. Es gab einen kleinen Weg hinauf zum Ausguck (der Wegrand war voll mit schoenen Wildflowers), Mimi blieb aber sitzen, sie ist heute schon genug gelaufen. Sie hat sich ins Beachtowel eingewickelt.

Wir hatten genug von Natur und fuhren in das naechste Dorf, welches ein Zentrum fuer diese Region sein soll – es war genauso ausgestorben wie Walpole, hatte aber ein paar mehr Strassen. Die groesste Attraktion ist ein Barometerturm, der im Guiness Buch der Recorde steht.

Am Rueckweg, konnten wir es uns doch nicht nehmen und mussten abfahren nach William Bay National Park zu den Elephant Rocks

Elephant Rocks

Die Kueste (Richtung Westen) in der Naehe von Elephant Rocks

Mimi streikte und bleib im Auto sitzen. Zurueck in unserem schoenen Apartment (foto) gab es Steak, Kartoffelpueree und Gemuese zum Abendessen. Zimmer fuer morgen (in Albany) und uebermorgen (in Stirling Ranges National Park) haben wir auch gerade gebucht und jetzt gehen wir alle bald schlafen (21:18).

Als letztes wuenschen wir Verena einen wunderschoenen Geburtstag!!



Samstag, 22 September – Pemberton nach Walpole

22 September, 2007

Damit wir endlich einen schoenen Tag haben, hat es in der Nacht die ganzen Wolken vom Himmel herunter geregnet – es war so laut, dass wir alle aufgewacht sind. Am Morgen war der Himmel wirklich blau, aber es war eisig kalt. Die Reise ging um 09:30 los, erst musste ich aber in eine Holz Gallerie, wo ich auch gleich ein schoenes Moebelstueck fuer unser Vorzimmer gesehen habe – vielleicht lassen wir es uns schicken.

Die Fahrt ging erst nach Windy Harbour, vielleicht finden wir endlich den Wal fuer Mimi. Wale gab es nicht fuer Mimi, obwohl, Phil und ich haben einen Buckelwal gesehen, dafuer aber ein anderes wildlife – eine giftige Schlange ….. circa 1.3 metre lang.

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Diese kam aus dem Gestruepp und liess sich am Weg sonnen

Die Kueste in der Naehe von Windy Harbour

In Windy Harbour fanden wsir einen schoenen picnic Platz in der Sonne doch wie der Name sagt, war es windig und diesmal war der Wind auch wirklich kalt (kommt von der Antarctic).

Die Fahrt ging weiter zum Great Forest Drive durch Shannon National Park, wo wir wieder die Riesen Karri Baeume bewundert haben. Und endlich haben wir auch die Kangaroos gesehen, wie auch komische schwarze Voegel (so gross wie ein Rabe) die unser Auto ganz neurgierig inspeziert haben, als haetten sie noch nie ein Auto gesehen, dann setzten sie sich unters Auto (wo es vom Motor warm war). Der Forest Drive geht fuer 48 km, wir haben aber nur ca. 25 km gemacht und sind dann zu den Fernhook Falls gefahren

Der Wasserfall war sehr schoen – das Wasser ist ganz gelb von „tannin“ (teein)

Hier gab es wieder einen Mimi freundlichen Weg (ein paar Stufen, aber Mimi wird jeden Tage Stufen fitter) – Das Knie schaut aber noch aus wie ein Luftballon. Am Weg waren viele schoene Wildflowers und wieder Familie Cousin IT

Es wurde schon zu spaet um den Treetop walk zu machen, Mimi war froh, dass ihr dies heute verschont blieb – morgen kommt sie uns aber nicht aus. Fuer Morgen ist angesagt: Giant Tingle Tree Walk, Treetop Walk und Conspicious Bay Walk und Elephant Rocks.

Zum Glueck haben wir heute morgen schon unser Zimmer fuer die Nacht in Walpole gebucht – ein schoenes Appartment (3 Schlafzimmer, Mimi kann jeden Tag in einem anderen Bett schlafen – ein ganzes Haus ist es eigentlich). Doch leider gibt es heute nur einen Fernseher, dafuer aber eine Waschmaschine, aber keinen Trockner und keine Spuelmaschine. Das gefaellt uns so gut, dass wir gleich 2 Naechte hier bleiben. Budimir restaurant ist geoeffnet – heute gibt es Pemberton (Eier) Omelette mit Tomaten, Schinken, Kaese und Champignon mit einem Madfish Wein.

Wir stossen heute auf Dich an, lieber Sascha, und wuenschen Dir alles liebe zu Deinem 36. jaehrigen Geburtstag.

Bussi von Mimi, Pinky & Phil.

Freitag – Margaret River nach Pemberton

21 September, 2007

Puenktlich um 07:30 ging wieder unser Wecker los, Mimi war aber schneller, sie war schon im Bad. Fruehstuecken, Autopacken, Brot beim Baecker holen fuer unser picnic lunch (geplannt im idylischen „Heartbreak Trail“ nahe zum Bicentennial Tree (75m hoch) und schon waren wir wieder unterwegs. Der erste Blick aus dem Fenster in der Frueh kuendigte blauen Himmel an, doch als wir uns auf die „highway“ machten, war der Himmel schon wieder grau. Es dauerte nicht lange bis die dicken schwarzen Wolken wieder Regenschauer brachten, leider nicht genug zum Autowaschen. Aber da wir auf dem Weg zum Wasserfall waren, hatten wir gleich ein Vorspiel vom Wasser und mit Sicherheit wuerden wir auch Wasser sehen am Wasserfall (oft in Australien sind die Wasserfaelle trocken).

Unser erster stop war Beedelup Falls – ein schoener Mimi freundlicher Spaziergang zum Wasserfall.

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Und dann mussten wir den Baum mit 24m Durchmesser finden – diese Wanderung machten Phil und ich alleine, denn es war ein langer Weg durch „gatschigen Wald“, ausserdem fing es wieder an zu regnen. Ausserdem war eine Warnung angeschrieben, es gibt Raeuber in der Gegend. Wir haben also Mimi zurueckgelassen, damit sie auf das Auto aufpasst und die Raueber verjagt. Enttaeuscht waren wir, denn der Baum war nur 2.4 m Durchmesser, aber durchgehen konnte man schon.

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Da es bereits 12:30 war und der Regen immer staerker wurde, mussten wir unser idylisches picnic ad acta legen, und fuhren direkt nach Pemberton, denn um 14:00 wollten wir ja die Zugfahrt durch den Wald machen. Wir haben also ein Sandwich Cafe gefunden und Mittaggegessen (Mimi hat ihr lieblings sandwich bestellt, und wir hatten chilli chicken wraps). Der Regen wurde immer staerker, richtiger Salzburger Schnuerlregen, wir haben schon umgeplannt fuer den nachmittag.

Doch als wir fertiggegessen haben, kam die Sonne raus, blauer Himmel – also Zug fahren. Die Fahrt dauerte fast 2 Stunden und ging durch riesengrosse Karriwaelder hindurch, mit 2 stops am Weg – einer davon mit einer kleinen Waldwanderung zu einem 300 jahre alten Karribaum.

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Mimi ist tapfer marschiert, trotz steifem Knie. Unser Fahrer erzaehlte uns viel ueber die Geschichte der Umgebung, und am Rueckweg gab es einen Witz nach dem anderen, nicht alle haben wir verstanden.

Danach fuhren wir zum Gloucester Tree, ein 65 m hoher Baum, denn die Feuerwehrleute verwenden um Buschfeuer zu finden (der Bicentennial Tree wird auch dafuer benuetzt). Diesen Baum kann man beklettern – natuerlich ist Phil bis hinauf geklettert – fuer mich war es zu hoch.

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Unser Motel fuer die Nacht haben wir auch gleich gefunden, etwas einfacher eingerichtet als bisher, aber wir haben viel Platz. Keine ordentliche Couch aber 3 Fernseher, einen in jedem Schlafzimmer und einen im Wohnzimmer – wir haben meist weder Zeit noch Lust zum Fernschauen. Kochen heute abend einfaches Essen Pasta fuer uns, Mimi macht sich eine Suppe.

Morgen geht es weiter zum naechsten Stop via der Kueste (weitere Moeglichkeiten wieder Wale zu sehen) nach Walpole – dort fuehren wir die Mimi auf den Giant Tree Top Walk…(Bilder folgen)